Das mitunter wichtigste Feature der Insulinpumpe ist für mich die temporäre Basalrate. Mit der temporären Basalrate kann ich meinen Alltag viel flexibler gestalten als ich das vorher mit Pens, der Basis-Bolus-Therapie konnte. Ich liebe diese Flexibilität. Für Stoffwechselgesunde mag es normal sein, dass man aus dem Moment heraus Sport macht, wenn man gerade Lust drauf hat, oder dann etwas isst, wenn man gerade Hunger hat. Für uns Typ-1-Diabetiker ist es das allerdings nicht. Wir müssen uns nach unseren Blutzuckerwerten richten.
Das mitunter wichtigste Feature der Insulinpumpe ist für mich die temporäre Basalrate. Mit ihr kann ich meinen Alltag viel flexibler gestalten.
In letzter Zeit häufen sich bei mir die Unterzuckerungen in der Nacht. Dabei wurden mir die negativen Begleiterscheinungen von Unterzuckerungen bildhaft vor Augen geführt. Aufgrund meiner ständigen Übermüdung bin ich froh, wenn ich mal ein paar Stunden am Stück schlafen kann. Aber leider bedeutet das dann eben auch, dass ich die Vibrationen und Signaltöne meines CGM-Empfängers nicht sofort wahrnehme. Wenn ich am nächsten Morgen aufwache und mich fühle, als hätte ich in der Nacht kein Auge zugedrückt, ist mir bereits klar, dass ich erneut eine nächtliche Unterzuckerung im wahrsten Sinne des Wortes „verschlafen“ habe.
Unterzuckerung in der Nacht: manchmal nehme ich die Signaltöne meines CGM-Empfängers nicht sofort wahr, sodass ich meine nächtliche Unterzuckerung im wahrsten Sinne des Wortes verschlafe.
Yeah Urlaub! Auf geht es… Äh Stopp, Diabetes ist mit an Bord. Dabei muss ich gleich an meine Freundin denken, die einmal zu mir meinte: „Woran erkennst du einen Diabetiker? Richtig, an dem riesigen Koffer mit Diabetes-Utensilien, den er hinter sich herzieht.“ Aber ernsthaft, meine Taschen-, „Habe ich auch wirklich nichts vergessen?“- und „Besser zu viel als zu wenig einpacken!“-Tick kommt nicht von ungefähr:
Bei einem (ausgerecht meinem ersten) Marathon hatte ich die Ersatzbatterien für meine Insulinpumpe vergessen und musste ab Kilometer 10 zusehen, wie ich mir während des Rennens unter Zeitdruck welche beschaffe,
im Urlaub auf den Kanaren hatte ich zu wenig OmniPods dabei, da sich unser Aufenthalt tatsächlich ungewollt 😉 verlängerte, so musste ich auf Pens umsteigen und
ausgerechnet Weihnachten in New York wirkte das Insulin aus meiner letzten Ampulle nicht richtig (im Verdacht hatte ich den Frachtraum des Flugzeugs, in dem mein Insulin im Koffer lagerte). Da stand ich da und musste es teuer einkaufen. Irgendwas ist ja immer und mit Diabetes sowieso!
Diabetes Urlaubscheckliste – Diabetes ist mit an Bord! Das musst du beachten!
Zeit für meinen Lieblings-Pancakes! Was gibt es schöneres als sonntags aufzuwachen, bei der Familie zu sein und mit ihr gemeinsam zu frühstücken? Und dann auch noch Pancakes ;). Nach einer anstrengenden Arbeitswoche hat man sich das wohl mehr als verdient, oder? Wenn ich die Zeit finde, probiere ich gerne Rezepte aus. Unsere Küche ist winzig und gleicht eigentlich eher einem Kaffeelabor, in dem mein Mann seinem Barista-Hobby nachgeht ;). Aber für diese Pancakes (die nach mehreren Versuchen nun endlich so gelingen und schmecken, wie ich mir das gewünscht habe), schafft er gerne etwas Platz.
Die Pancakes sind schnell zubereitet und können nach Geschmacksvorlieben variiert werden. Butterkeks und Kokos sind übrigens meine persönlichen Favoriten. Ich habe zwei Pancake-Rezepte für euch an der Hand. Das eine ist Low Carb (oder ist der Trend schon wieder vergessen ;)) das andere verhältnismäßig kalorienarm, da es nur aus Banane und Ei zubereitet wird.
Bei Low-Carb-Pancakes ist es nicht immer einfach, eine Teigmasse herzustellen, die beim Braten in der Pfanne nicht zerfällt oder anbrennt. Durch den Verzicht auf Zucker und Mehl ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt, damit sie trotzdem schön fluffig werden.
Teilt in den Kommentaren gerne mit, ob sie euch gelungen sind und auch geschmeckt haben, welches Rezept euer Favorit ist oder wie ihr variiert habt.
Ein Sonntag Morgen nach meinem Geschmack: Zwei ungewöhnliche Pancakes-Rezepte!
manchmal ist es im Leben so, dass Freud und Leid eng beieinanderliegen. Dieser Fall ist nun auch bei mir eingetroffen. Das Ende der Wintersaison ist zwar schon länger vorüber, jedoch gibt es nun Aktuelles dazu zu sagen. So habe ich mich in Absprache mit den Trainern, meiner Familie und selbstverständlich auch durch meine eigene Meinung dazu entschlossen, den Hochleistungssport in Oberwiesenthal als Skilangläufer zu beenden. Das hört sich vielleicht erst einmal sehr negativ an, jedoch war es am Ende eine Entscheidung aus freien Stücken heraus, hinter welcher ich zu 100 Prozent stehe. Denn in der zurückliegenden Saison konnte ich erstens meinen eigenen Ansprüchen nicht mehr vollends gerecht werden. Zweitens schaffte ich es mit meinen diesjährigen Leistungen im Herrenbereich auch nicht mehr, die anvisierten Förderungskreise, welche in einer Randsportart wie dem Skilanglauf ohnehin nicht riesig sind, zu erreichen. Trotzdem bin ich unendlich froh, diese Möglichkeit als Weg gegangen zu sein, extrem viel gelernt und erlebt zu haben. So hat mir der Sport geholfen, zu Beginn des Diabetes meinen Blutzuckerspiegel ohne viel Insulin im Griff zu haben, genauso hat er mir unheimlich viele tolle Momente bereitet. Symbolisch als Abschluss dazu ein Bild, das nach unserem letzten Winterwettkampf entstand – dem 50 km Massenstart in der freien Technik bei den Deutschen Meisterschaften in Oberwiesenthal. Nach über zwei Stunden Laufzeit bei warmen Temperaturen sieht man zwar auch dementsprechend abgekämpft aus, fühlt sich aber als Sportler extrem glücklich und zufrieden.
Natürlich werde ich dem Sport auch weiterhin die Treue halten und trainieren, denn wie wir alle wissen, ist Sport mit das Beste, was man als Diabetiker machen kann 😉
Neue Wege für Leistungs-Skilangläufer Arne. Sport ist mit das Beste, was man als Diabetiker machen kann. Trotzdem beende ich den Hochleistungssport.