Kategorie: Alltag

Diabetes-To-Go Essentials: Was unterwegs nicht fehlen sollte

Diabetes-To-Go Essentials: Was unterwegs nicht fehlen sollte

Sommer, Urlaub, Sport oder einfach ein langer Tag außer Haus – Menschen mit Diabetes haben oft mehr im Gepäck als andere. Neben Insulin und Messsystemen gehören zahlreiche kleine Helfer zur Grundausstattung, die den Alltag einfacher und sicherer machen können.

Gerade in der warmen Jahreszeit lohnt es sich, die eigene Diabetes-Tasche einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn Hitze, Schweiß, Wasser und längere Ausflüge stellen besondere Anforderungen an Insulin, Sensoren und Infusionssets. Wir zeigen, welche Diabetes-To-Go Essentials unterwegs besonders praktisch sein können.

Insulin-Kühltasche: Schutz für empfindliches Insulin

Hohe Temperaturen können Insulin zusetzen. Wer im Sommer viel unterwegs ist, einen Tagesausflug plant oder verreist, sollte deshalb auch an den Schutz des Insulins denken. Insulin-Kühltaschen helfen dabei, Insulin über einen längeren Zeitraum vor Hitze zu schützen. Besonders praktisch sind Modelle, die ohne Strom oder Kühlakkus funktionieren und sich dadurch auch für Reisen, Wanderungen oder Strandtage eignen.

FRIO-Aktion bei DIASHOP

Passend zur Sommerzeit gibt es bei DIASHOP ab dem 15. Juni eine Rabattaktion auf FRIO-Kühlprodukte: 10 Prozent Rabatt auf FRIO-Produkte vom 15.06. bis 29.06.

FRIO-Kühlbeutel werden lediglich mit Wasser aktiviert und können Insulin über mehrere Tage kühl halten – eine praktische Lösung für Urlaub, Ausflüge und heiße Sommertage.

Insulinampullen-Schutz: Kleine Hilfe mit großer Wirkung

Insulinampullen und Patronen bestehen häufig aus Glas und können bei Stößen oder Druck beschädigt werden. Ein Ampullen-Schutz sorgt dafür, dass Reserveinsulin sicher transportiert werden kann – egal ob in der Handtasche, im Rucksack oder im Handgepäck. Gerade unterwegs kann ein solcher Schutz vor unangenehmen Überraschungen bewahren.

Fixierung für Sensoren, Infusionssets und Pods

Sport, Schwimmen, Schweiß oder hohe Temperaturen können dazu führen, dass sich Sensoren oder Infusionssets früher lösen als gewünscht. Spezielle Fixierhilfen können dabei helfen, die Tragedauer zu unterstützen und den Halt zu verbessern. Dazu gehören unter anderem:

Die Produkte sind auf die jeweiligen Systeme zugeschnitten und können insbesondere bei sportlicher Aktivität oder im Sommer eine sinnvolle Ergänzung sein.

Hautschutz: Wenn die Haut Unterstützung braucht

Wer Sensoren oder Infusionssets regelmäßig trägt, kennt das Problem: Die Haut wird durch Klebstoffe, häufige Wechsel oder äußere Einflüsse manchmal stark beansprucht. Hautschutzprodukte wie Capteur Protect können helfen, die Hautbarriere zu schützen und gleichzeitig die Haftung von Sensoren und Infusionssets zu unterstützen. Besonders Menschen mit empfindlicher Haut profitieren häufig von einer zusätzlichen Vorbereitung der Haut vor dem Setzen.

Desinfektionsmittel für unterwegs

Vor dem Setzen eines Sensors oder Infusionssets ist eine gründliche Hautreinigung wichtig. Kleine Desinfektionsmittel für unterwegs benötigen wenig Platz und gehören daher für viele Menschen mit Diabetes zur Standardausrüstung. So lassen sich Sensoren und Infusionssets auch unterwegs hygienisch wechseln.

Sonnenschutz nicht vergessen

Wenn die Temperaturen steigen, denken viele an Insulin und Sensoren – die eigene Haut gerät dabei manchmal in den Hintergrund. Ein guter Sonnenschutz sollte deshalb ebenfalls einen festen Platz in der Diabetes-Tasche haben. Das gilt für den Alltag genauso wie für Sport, Freibadbesuche oder den Urlaub. Kompakte Reisegrößen sind besonders praktisch und passen problemlos in jede Tasche.

Pflasterlöser: Schonend beim Entfernen

Nach dem Wechsel von Sensoren oder Pflastern bleiben oft Klebereste zurück. Zudem kann das Ablösen der Pflaster die Haut belasten. Pflasterlöser helfen dabei, Kleberückstände sanft zu entfernen und können das Abziehen von Sensor- oder Fixierpflastern angenehmer machen. Gerade bei empfindlicher Haut kann das einen spürbaren Unterschied machen.

Traubenzucker: Der Klassiker für unterwegs

Traubenzucker gehört für viele Menschen mit Diabetes selbstverständlich in jede Tasche. Dabei gibt es längst nicht nur die klassischen Tabletten. Je nach Vorliebe und Situation stehen unterschiedliche Varianten zur Verfügung:

  • Tabletten
  • Gels
  • flüssige Formen
  • Kaubonbons

Auch bei Geschmack und Konsistenz gibt es zahlreiche Unterschiede. Manche bevorzugen die schnelle Einnahme eines Gels, andere greifen lieber zu Tabletten oder Kaubonbons.

Instick Getränkepulver: Geschmack für unterwegs

Ausreichend zu trinken ist wichtig – besonders an warmen Tagen oder bei sportlicher Aktivität. Getränkepulver wie Instick bieten eine einfache Möglichkeit, Wasser geschmacklich zu verfeinern, ohne zusätzliche Getränkeflaschen mitnehmen zu müssen.

Die kleinen Portionssticks passen in jede Tasche und sind damit ein praktischer Begleiter für unterwegs.

Ersatzmaterial als Backup

Auch die beste Technik funktioniert nicht immer wie geplant. Deshalb lohnt es sich, ein kleines Notfall-Backup dabeizuhaben. Je nach Therapie können dazu gehören:

  • Ersatzsensor
  • Infusionsset oder Katheter
  • Reservoir
  • Reserveinsulin
  • Batterien oder Ladezubehör

Wer vorbereitet ist, kann viele unerwartete Situationen deutlich entspannter meistern.

Fazit

Mit Diabetes unterwegs zu sein bedeutet oft vor allem eines: gut vorbereitet zu sein. Viele der genannten Produkte sind klein, leicht und schnell verstaut, können im entscheidenden Moment aber einen großen Unterschied machen.

Ob Insulin-Kühltasche, Fixierung, Hautschutz, Traubenzucker oder Ersatzmaterial – welche Essentials tatsächlich in die Tasche gehören, ist individuell verschieden. Was darf bei dir unterwegs auf keinen Fall fehlen? Wir freuen uns auf deine Erfahrungen und Tipps in den Kommentaren.

hellotaste grillen

Grillen ohne Bolus mit hellotaste-Soßen

Sobald die Temperaturen steigen beginnt die Grillsaison. Gemeinsames Brutzeln bereitet großes Vergnügen. Und was darf dabei nicht fehlen? Natürlich die hellotaste-Soßen! Die schmecken sowohl zu Bratwürsten, Schweinenackensteaks oder Hähnchen- und Putenfleisch als auch zu frischem Gemüse vom Rost, wie Auberginen, Zucchini oder Maiskolben. Auch lecker zu Tofu, Tofuwürstchen, Toast oder als Salatsoße.

Gekaufte Fertigsoßen enthalten häufig sehr viel Fett und Zucker. hellotaste hingegen bietet Soßen ohne Quatsch, den eine leckere Soße nicht nötig hat. Sie sind zucker- und fettarm, schmecken aber trotzdem hervorragend. Es gibt sie in verschiedenen Geschmacksrichtungen, da ist für jeden von euch und für jedes Gericht etwas dabei. Mit dem Kauf der hellotaste Soßen oder Dressings unterstützt ihr übrigens Arche Deutschland e.V. Also lohnt es sich, hellotaste unbedingt mal zu probieren. Bei mir landet die Soße fast täglich auf dem Teller. Probiert auch unbedingt die neue hellotaste Teriyaki BBQ Sauce . Ihr werdet sie lieben!

Und wer sich bei der Beilage noch ein paar Kohlenhydrate sparen möchte,  so wie ich kein Gluten verträgt oder einfach selbst gebackenes Brot liebt, für den haben wir hier noch ein tolles Rezept.

Low-Carb-Toast vom Blech, lecker mit hellotaste-Soßen

Dieses Low-Carb-Toast wird auf dem Ofenblech vorgebacken und kann dann etwa eine Woche lang im Kühlschrank aufbewahrt werden. Immer wenn du Lust auf ein Low-Carb-Toast hast, kannst du es knusprig grillen (funktioniert auch im Toaster). Es schmeckt super lecker in Kombi mit den hellotaste-Soßen.

Die Nährwerte kannst du dir ganz einfach selbst ausrechnen, ein Low-Carb-Toast hatte bei uns 65 kcal und 1,5 Gramm Kohlenhydrate, also damit quasi keine Auswirkung auf den Blutzucker. Es ist immer abhängig davon, welche Zutaten (Marke, Fettanteil, …)  du verwendest, deswegen machen wir zu unseren Rezepten keine detaillierten Nährwertangaben, da sie oftmals sonst nicht stimmen.

Bereit für das Rezept? Los geht’s

Zutaten: 

  • 60 Gramm Mandelmehl
  • 250 Gramm Magerquark
  • 3 Eier
  • 60 ml Milch oder Alternative (ich bevorzuge zuckerfreien Mandeldrink)
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • Prise Salz

Zubereitung: 

  • Den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Alles zu einem glatten Teig rühren. Ich vermische immer zuerst die trockenen Zutaten gut miteinander, dann die nassen und gebe dann die trockenen Zutaten zu den nassen.
  • Den Teig dann gleichmäßig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen.
  • 30 Minuten backen.
  • Nun in Toaster-konforme Stücke schneiden.
  • Das Low-Carb-Toast könnt ihr direkt auf den Grill legen, toasten oder im Kühlschrank lagern. So sollte es gut eine Woche lang haltbar sein.
fixierungstipps omnipod sensor

Fixierungstipps für Sensor und Pod: So halten sie besser

Wir haben heute Fixierungstipps für euch zusammengestellt. Denn eigentlich sollen CGM-Sensoren und der Pod des Omnipod-Systems mehrere Tage bzw. sogar ein bis zwei Wochen auf der Haut kleben, aber das funktioniert oft nicht so, wie man es sich wünscht. Wenn man schwitzt oder Sport treibt, kann es passieren, dass sich das Pflaster teilweise löst oder sogar ganz abfällt. Das ist ärgerlich, auch im Hinblick auf die Kostenübernahme durch die Krankenkasse. Regelmäßiger Mehrbedarf muss erklärt, verordnet und beantragt werden. 

Um das zu vermeiden hilft am besten eine zusätzliche Fixierung. Möglich ist das z. B. mit Tragebändern, Pflastern oder Tapes. 

Fixierungstipps

Wir haben heute ein paar wichtige Tipps zur Fixierung für euch zusammengefasst.

Die Haut vorbereiten 

Wie gut Pod und Sensoren kleben, hängt auch von der Vorbereitung ab. Die Haare an der vorgesehenen Einführungsstelle sollten rasiert und die Haut mit einem geeignete Mittel auf Alkoholbasis, z. B. Cutasept, eingesprüht werden. Das desinfiziert und entfettet die Haut. Anschließend trocknen lassen (kein Pusten und Wedeln der Hände, da sonst wieder Keime und Bakterien in die desinfizierte Stelle gelangen können). Dann kann der Pod bzw. Sensor aufgeklebt werden. 

Fixiermöglichkeiten

Wie man nun fixiert, hängt von den persönlichen Vorlieben ab. Sicheren Halt bietet z. B ein Trageband oder auch Fixierband genannt, das speziell für den Sensor oder Pod hergestellt wurde. Hier könnt ihr die Fixierbänder in verschiedenen Farben und Varianten bestellen: Zu den Fixierbändern

Alternativ können vorgestanzte Pflaster verwendet werden, die es für FreeStyle Libre (2+3), Dexcom, Guardian und Omnipod gibt. Hier könnt ihr die Fixierungspflaster in verschiedenen Farben und Varianten bestellen: Zu den Fixierungspflastern

Auch Pflaster wie Fixomull oder Kinesiotapes von der Rolle, passend zugeschnitten, sind geeignet. Hier könnt ihr die Tapes in verschiedenen Farben und Varianten bestellen: Zu den Tapes

Wie es gemacht wird, zeigen die Praxistipps „Hautschutz und Fixierung“ von DIASHOPDIASHOP hat sich auf das Thema Hautschutz und Fixierung spezialisiert und bietet eine große Auswahl passender Produkte: www.diashop.de/fixierung

Capteur: Unterklebe- und Fixierpflaster für Sensoren

Endlich exklusiv in Deutschland auf den Markt gekommen und bei DIASHOP erhältlich: Capteur Protect! Das sind Fixierpflaster und hypoallergene Unterklebepflaster für CGM-Sensoren. Die Pflaster sind latexfrei und besonders hautfreundlich, da sie ohne IBOA (Isobornyl Acrylate) auskommen, die häufig für Allergien verantwortlich sind! 

Auf dem ein oder anderen Diabetes-Kongress waren sie bereits zu sehen und in den sozialen Netzwerken ist die Nachfrage danach riesig. Nun auch bei DIASHOP erhältlich. Ich durfte sie bereits selbst testen. Die Pflaster sind richtig angenehm zu tragen, ultra soft und flexibel und lassen sich auch einfach wieder entfernen. Besonders für Allergiker ein Gamechanger. Das Unterklebepflaster habe ich unter meinem Dexcom G6 getestet. Es wirkt wie eine Barriere zwischen der Haut und dem Sensor und verhindert Allergien oder Hautreaktionen. Man entfernt dazu einfach den Teil, der den Kleber des Sensorpflaster schützt und klebt den Gewebeteil des Capteur Pflasters auf den Klebeteil des Sensors. Dabei muss man nur auf die Position der Sensoröffnung achten. 

Die Fixierpflaster von Capteur Protect sind passend für den Dexcom G6, G7 und Freestyle Libre 3, die Unterklebepflaster sind für den Dexcom G6 geeignet. Das Fixierpflaster hält auch bei intensiven Trainingseinheiten oder Wassersportaktivitäten bis zu 10 Tage. Am besten hält es auf rasierter bzw. enthaarter, gereinigter und getrockneter Haut. Versteht sich von selbst, dass die Haut frei von Cremes, Lotionen und Ölen sein sollte. Das Pflaster dann einfach sorgfältig und komplett aufkleben und 45 bis 60 Minuten warten, bevor man schwimmt, duscht oder Sport treibt. 

Die Pflaster von Capteur Protect werden unabhängig von den Herstellern der Glukosesensoren und Insulinpumpen entwickelt und vermarktet. Bei den Pflastern handelt es sich um ein medizinisches Hilfsmittel der Klasse I, das nicht von der Krankenversicherung erstattet wird. Nice to know: Der Hersteller empfiehlt die Aufbewahrung zwischen 5 und 30 Grad Celsius und das Verfallsdatum liegt bei 5 Jahren. 

Hier könnt ihr die Pflaster von Capteur Protect bestellen: https://www.diashop.de/markenshop/capteur

Wie kann ich das Pflaster wieder lösen?

Zum Lösen des Pflasters gibt es spezielle Produkte bei DIASHOP, z. B. Dermasol Spray. Auch Babyöl ist geeignet. Das Pflaster vom äußeren Rand nach innen vorsichtig ablösen.

 

Diabetesfreizeiten

Freizeiten für Kinder mit Diabetes

Diabetes-Freizeiten sind spezialisierte Ferienlager, in denen Kinder mit Typ-1-Diabetes Urlaub machen, ohne „anders“ zu sein. Der Fokus liegt auf dem Gemeinschaftserlebnis und der Stärkung der Selbstständigkeit.

​Das erwartet die Kinder:

  • Normalität: Alle Teilnehmer haben Diabetes; Messen und Spritzen gehören ganz natürlich zum Alltag dazu.
  • Sicherheit: Ein Team aus Fachärzten und Diabetesberatern ist rund um die Uhr dabei und unterstützt beim Management von Blutzucker und Insulin.
  • Action & Spaß: Klassische Aktivitäten wie Sport, Spiele und Lagerfeuer stehen im Vordergrund, wobei die Profis im Hintergrund auf die Werte achten.
  • Lernen durch Austausch: Die Kinder lernen spielerisch von Profis und Gleichaltrigen, wie sie ihren Alltag mit der Erkrankung besser meistern.

​Kurz gesagt: Spaß wie in jedem Ferienlager, aber mit einem medizinischen Sicherheitsnetz aus Diabetesberater/ innen und geschulten Betreuer/innen, welche ihr Kind rund um die Uhr – aufmerksam, aber unaufdringlich beim Messen, Schätzen von Kohlenhydraten oder dem Umgang mit Pumpe und Sensor begleiten. Auch 2026 werden wieder gut organisierte und eng betreute Freizeiten bundesweit angeboten. 

Zeitraum

Event

Ort

Details

21.-28.03.2026

Diabetes-Kids Ski Event

Rudolfshütte, Österreich

Kinder, Teens & Eltern, Veranstalter Diabetes-Kids

https://www.diabetes-kids.de/skifreizeit-2026

13.-16.05.2026

Diabetes- Kids Ahoi

Großer Segeltörn am Wattenmeer

Harlingen

Niederlande

Kinder, Teens  10 – 16 Jahre + 1 Elternteil

https://www.diabetes-kids.de/diabetes-kids-ahoi-2026

22.-25.05.2026

Pfingscamp

Plön

Ab 13 Jahren

Veranstalter Zuckerschnuten

https://zuckerschnuten.diabetes-kids.de/

03.-07.06.2026

Kids Diabetes Camp

Bodensee, Deutschland

8 -13 Jahre

https://www.diabetiker-bw.de/veranstaltungen/kids-diabetes-camp-am-bodensee/

13.06.2026

Diabetes Games 2026

Arnheim

Niederlande

Alle (Sportevent)

https://www.diabetes-kids.de/diabetes-games-2026

05.-17.07.2026

Schulungsferienlager

Hainewalde

Deutschland

Kinder & Teens 6 – 14 Jahre

https://zuckerstachel.de/contao/index.php/ferienlager.html

18.07.-01.08.2026

ÖDV Kinder- Schulungs-Camp

St. Gilgen

Österreich

8 – 12 Jahre

https://diabetes.or.at/kinder-jugend/termine-und-veranstaltungen

19.-25.07.2026

Diabetes Update (Jugend)

Obertauern

Österreich

14-18 Jahre

https://diabetes.or.at/kinder-jugend/termine-und-veranstaltungen

27.-31.07.2026

Camp Löwenstark

Leizen

Mecklenburg-Vorpommern

 

02.-11.08.2026

Diabetes- Sommercamp

(Deutscher Diabetiker Bund)

Wagrain

Österreich

Jahrgänge 2009 – 2018

https://www.diabetikerbund-bayern.de/kinder-jugend/aktionen/diabetescamp-2026

Sommer 2026

Circus Courage – Zirkus-Camp für Kids mit Diabetes und Zölliakie

Variiert

8-17 Jahre

https://www.diabetesde.org/circus-courage

08.08. – 14.08.2026

Reitercamp

 

8-16 Jahre

https://nrw.menschen-mit-diabetes.de/projekte/reitercamp/

 

 

 Die Top-Plattformen

  • Diabetes-Kids.de: Dies ist die größte deutsche Plattform für betroffene Familien. Im dortigen Event-Kalender werden fast alle bundesweiten Freizeiten, Segeltörns und Skiausfahrten gelistet.
  • Diabetikerbund.de: Die Landesverbände (vor allem Bayern und Baden-Württemberg) sind sehr aktiv und organisieren eigene Camps wie das „Wagrain-Camp“ oder das „Bodensee-Camp“.
  • Bund diabetischer Kinder und Jugendlicher (BdKJ): Ein spezialisierter Verein, der oft eigene Ferienlager (z.B. in Karlsburg oder an der Müritz) anbietet

Ansprechpartner:

Bundesland

Organisation/ Ort

Web/ Kontakt

Bayern

Diabetikerbund Bayern e.V

diabetikerbund-bayern.de

Baden- Württemberg

Diabetiker BW 

Diabetiker-bw.de

NRW

DDH-M Landesverband NRW

nrw.menschen-mit-diabetes.de

Sachsen

Zuckerstachel e.V. 

diabetesferien.de

Sachsen

Diabetes Kids Leipzig

Diabeteskids-leipzig.de

Mecklenburg- Vorpommern

Klinikum Karlsburg (Sommerkurse)

Kinderdiabetes-karlsburg.de

Schleswig- Holstein

FMDSH e.V. 

fmdsh.de

Norddeutschland

Zuckerschnuten e.V.

Zuckerschnuten-nord.de

42 Faktoren

42 Faktoren, die den Blutzucker beeinflussen – und wie sie wirken

„Ich versteh` das nicht, ich habe doch genau das Gleiche gefrühstückt und hatte einen ähnlichen Ausgangswert – und meine Glukosekurve verläuft total anders als gestern! Das ist doch….“

Wir kennen alle solche Momente kennen, eigentlich ist doch alles wie die Tage davor und trotzdem sind die Glukosewerte heute ganz anders. Das nervt und die Frustration über solche Situationen ist mehr als verständlich. Es hilft vielleicht wenig, aber es mag euch ein bisschen trösten: es gibt ca. 42 Faktoren, die bei jeder Therapieentscheidung Ihrer Stoffwechselanpassung eine Rolle spielen.

Wichtig: Nicht jeder Faktor wirkt bei jeder Person gleich, und selbst bei ein und derselben Person kann die Wirkung an verschiedenen Tagen unterschiedlich sein.

Diabetes ist leider keine mathematische Gleichung sondern eine hormonelle Erkrankung. Die Behandlung kein Sprint sondern eine lebenslange Aufgabe. Aber es geht bei unverständlich hohen oder tiefen Werten nicht um „Schuld und Sühne“, wir haben nichts wirklich vorsätzlich falsch gemacht, sondern es ist eher zu vergleichen mit einem Krimi: Wir sind auf der Suche nach dem Täter, und – es ist nicht immer der Gärtner – oder der AID – Algorithmus. 

Deshalb ist die Datenanalyse der eigenen CGM – oder AID Daten der wichtigste Schritt zur möglichen Lösung, denn es kommen ja schließlich 42 Täter= 42 factors, als Ursache in Frage. Kein normales menschliches Hirn kann bei einer Therapieentscheidung:Wieviel spritze ich jetzt für dieses Essen? Wie stark und wann reduziere ich mein Insulin für den Sport?“ + alle 42 Faktoren in einem einzigen Gedankengang gleichzeitig berücksichtigen. Deswegen ist die retrospektive Analyse Ihrer CGM Daten – zuerst alleine, danach im Gespräch mit Ihrem betreuenden Diabetesteam meist der Schlüssel zur „kriminalistischen Lösung“. 

Der Hauptverdächtige ist oft, aber nicht immer,  die Mahlzeit: Wie war die Zusammensetzung und der glykämische Index? Welchen Spritz – Ess Abstand und welche Bolusvariante habe ich gewählt? Stimmte meine KE und FPE Schätzung? Wie hoch war mein aktives Insulin? usw. Gerade beim Mahlzeitenmanagement gibt es inzwischen viele Möglichkeiten, sich Unterstützung zu holen in Form von Literatur oder auch Apps, hier findet ihr ganz aktuell einen Artikel zu:

https://www.diabetiker.info/mahlzeitenschaetzung-mit-ki-wie-verlaesslich-ist-das/

Aber ein jahrzehntelanges Leben mit einem Begleiter braucht manchmal, wie in jeder anderen „Beziehung“ auch, etwas frischen Wind. Wie lange liegt deine letzte Diabetesschulung zurück? Brauchst du vielleicht noch mehr Informationen zur Funktionsweise deines Algorithmus, oder Informationen zu speziellen Lebenssituationen wie Urlaub, Sport, Katheterproblemen etc. Scheu dich nicht, dein Diabetesteam diesbezüglich anzusprechen oder auf diashop.digital bietet DIASHOP ganz viele kostenfreie Online-Veranstaltungen zu den unterschiedlichsten Themenschwerpunkten an:

https://www.diashop.de/technik-zum-anfassen

Von Hautschutz bis zum Familienalltag mit Diabetes, Umgang mit CGM Systemen oder AID – Algorithmen bis hin zur Therapieanpassung beim Sport oder im Urlaub, auf Festivals, mehrmals im Monat erwarten euch informative Online-Veranstaltungen, Tipps und Hilfestellungen, um euren Tätern besser auf die Spur zu kommen und die Herausforderung der 42 Faktoren entspannter zu bestehen.

42 Faktoren, die den Blutzucker beeinflussen – und wie sie wirken

*Quelle: https://diatribe.org/diabetes-management/42-factors-affect-blood-glucose-surprising-update

Ernährung & Getränke

Faktor Wirkung Kurz erklärt
Kohlenhydratmenge Mehr Kohlenhydrate führen zu höheren Anstiegen.
Art der Kohlenhydrate Schnell verdauliche KH erhöhen stärker als ballaststoffreiche.
Ballaststoffe Verlangsamen die Glukoseaufnahme.
Fett Verzögert die Wirkung, späterer Anstieg möglich.
Protein Kann leicht erhöhen, besonders ohne KH.
Alkohol Kurzfristig ↑, später oft ↓ (Unterzucker-Risiko).
Koffein Kann Insulinempfindlichkeit senken.
Mahlzeitengröße Große Portionen → stärkere Anstiege.
Mahlzeitenzeitpunkt Späte Mahlzeiten erhöhen nächtliche Werte.
Dehydration Stresshormone steigen, Blut wird „konzentrierter“.

Medikamente & Insulin

Faktor Wirkung Kurz erklärt
Insulindosis Zu wenig ↑, zu viel ↓.
Zeitpunkt der Gabe Vor dem Essen wirkt anders als danach.
Insulinart Wirkdauer beeinflusst Verlauf.
Abgelaufenes Insulin Verminderte Wirkung.
Injektionsstelle Unterschiedliche Aufnahmegeschwindigkeit.
Pumpen-/Katheterprobleme Insulin kommt verzögert oder gar nicht an.
Steroide Erhöhen Insulinresistenz.
Andere Medikamente Können Werte erhöhen oder senken.

Bewegung & Aktivität

Faktor Wirkung Kurz erklärt
Leichte Bewegung Muskeln verbrauchen Glukose.
Intensive Bewegung Kurzfristig ↑ durch Stresshormone.
Trainingsdauer Längere Aktivität senkt stärker.
Trainingszeitpunkt Morgens oft andere Wirkung als abends.
Fitnesslevel Bessere Insulinempfindlichkeit.
Bewegungsmangel Glukose wird schlechter verwertet.

Körper & Hormone

Faktor Wirkung Kurz erklärt
Stress Ausschüttung von Glukose aus der Leber.
Krankheit/Infekt Entzündungs- und Stresshormone steigen.
Schlafmangel Erhöht Insulinresistenz.
Pubertät Hormonell bedingte Insulinresistenz.
Menstruationszyklus Schwankende Hormonspiegel.
Schwangerschaft Veränderte Insulinbedarfe.
Frühere Unterzuckerung Erhöht Risiko weiterer Hypos.
Verdauungsgeschwindigkeit Beeinflusst Timing der Anstiege.

Umwelt & Verhalten

Faktor Wirkung Kurz erklärt
Hitze Erweiterte Gefäße, schnellere Insulinaufnahme.
Kälte Stressreaktion des Körpers.
Höhenlage Veränderter Stoffwechsel.
Reisen/Jetlag Schlaf- und Essrhythmus verschieben sich.
Rauchen Erhöht Insulinresistenz.
Sonnenbrand Stress- und Entzündungsreaktion.
Häufigkeit des Messens Bessere Entscheidungen stabilisieren Werte.