Alle Jahre wieder… Die kalte Jahreszeit naht in großen Schritten. Wenn das „Schmuddelwetter“ einsetzt und die Tage dunkler und frostiger werden, steigt bekanntlich das Risiko, von einer starken Erkältung oder einer Grippe heimgesucht zu werden. Vor der Influenza sind logischerweise auch alle „Zuckersüßen“ nicht gefeit. Typische Beschwerden, die auf eine Grippe schließen lassen, sind hohes Fieber, das häufig schlagartig kommt, sowie Muskel-, Glieder- und Kopfschmerzen. Read more
Am 14. November, dem Weltdiabetestag, ist ganz Deutschland zum Blutzuckermessen aufgerufen.
Am 14. November ist Weltdiabetestag und gleichzeitig der Start für die Kampagne „Deutschland misst!“: Alle „Zuckersüßen“, aber auch alle Nicht-Diabetiker sind aufgefordert, am 14. November gemeinsam ihren Blutzuckerwert zu messen und Blutzucker-Bingo zu spielen. Initiator der Aktion ist die #dedoc° Diabetes Online Community in Kooperation mit diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe.
Beim kollektiven Blutzuckermessen können die Teilnehmer ihren Blutzuckerwert anonym hochladen, ein #bzbingo°-Selfie teilen und Freunde oder Bekannte nominieren. Aus den erhobenen Werten ermittelt #dedoc° den Durchschnitts-Blutzuckerwert Deutschlands am Weltdiabetestag. Ziel der Kampagne ist es, Aufmerksamkeit für die Volkskrankheit Diabetes zu schaffen und auf die hohe Dunkelziffer hinzuweisen. Read more
Kicken für die Diabetes-Prävention: Mit einem Fußballspiel wollen Politiker, Mediziner, Prominente und Betroffene gemeinsam mit diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe die mediale Aufmerksamkeit auf die Stoffwechselerkrankung lenken. Die gemeinnützige und unabhängige Organisation geht seit nunmehr knapp sieben Jahren mit Aufklärungsaktionen und Events an die Öffentlichkeit, die aufrütteln und informieren sollen.
Fußball verbindet: Vor dem Hintergrund des diesjährigen Fachkongresses der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) tritt der FC Landtag NRW am Freitagabend, 6. November, gegen den FC Diabetologie an, dabei handelt es sich um eine Auswahl von Ärzten, Diabetesberatern und Betroffenen. Anpfiff ist um 19 Uhr in der Sporthalle Niederheid in Düsseldorf. Gespielt werden zweimal 30 Minuten. Der Eintritt ist frei. Der FC Diabetologie wird gecoacht von Star-Trainer Christoph Daum; unterstützt wird die Mannschaft von den ehemaligen Schalke-Profis Ingo Anderbrügge und Martin Max. Um die Diabetesaufklärung geht es auch am Spielfeldrand: Hier wird nonstop Blutzucker gemessen und es werden Informationen rund um den Diabetes bereitgehalten. Read more
19 junge Diabetiker verlebten unlängst eine erlebnisreiche und lehrreiche Woche bei „Erlebnistage“ in Hessen.
Was waren das für phänomenale, fantastische und selbstverständlich auch lehrreiche „Erlebnistage“, die 19 junge Diabetiker unlängst verbringen durften. Anne-Catrin, Diabetesassistentin und Mitarbeiterin bei der DiabetikExpress GmbH, war mit von der Partie und schildert allen Diabetiker.Info-Besuchern ihre Eindrücke:
Ich möchte Euch heute über meine spannende und tolle Zeit mit 19 Diabetes-Kids, die von der Praxis Dr. Gillig betreut werden, bei „Erlebnistage“ in der Nähe von Fulda berichten. Frau Dr. Gillig ist Kinderdiabetologin mit einer eigenen Schwerpunktpraxis in Bad Mergentheim. Mit ihrer Diabetesberaterin Ellen Götz ist sie nicht nur in Bezug auf die Diabetestherapie ein eingespieltes Team, sondern auch wenn es um Kinderfreizeiten für verschiedene Altersgruppen geht. Seit Jahren organisieren die beiden Diabetes-Spezialistinnen Ausflüge, Wochenend-Trips oder – wie in diesem Fall – sogar eine einwöchige Reise, um in einer etwas anderen Umgebung Diabeteseinstellung vorzunehmen. Zum Team in diesem Jahr gehörten Frau Dr. Gillig, Ellen Götz und fünf Jungbetreuer im Alter zwischen 16 und 19 Jahren. Ich durfte zum ersten Mal als Mitarbeiterin der Firma DiabetikExpress mit dabei sein, was mich mit großer Freude erfüllt hat.
Eine genetische Veranlagung allein führt nicht automatisch zu einer Diabetes-Erkrankung. Das ist wissenschaftlich erwiesen. Dennoch haben erstgradig Verwandte von Typ-1-Diabetikern ein durchschnittlich 20-fach höheres Risiko, von der Stoffwechselerkrankung heimgesucht zu werden. Das heißt im Detail:
Mutter oder Vater sind Typ-1-Diabetiker: Risiko bis zu fünf Prozent.
Mutter und Vater sind Typ-1-Diabetiker: Risiko zwischen 20 und 40 Prozent.
Schwester oder Bruder sind Typ-1-Diabetiker: Risiko zwischen fünf und zehn Prozent.
Kinder aus Nicht-Typ-1-Diabetiker-Familien: Risiko 0,1 bis 0,3 Prozent.
Beim Typ-2-Diabetes hingegen fällt die Erblichkeit stärker ins Gewicht. Schließlich kann die Veranlagung für eine Insulinresistenz über mehrere Gene weitervererbt werden. Allerdings hängt die Manifestierung eines solchen Diabetes von weiteren Faktoren ab. Beispielsweise steigern übergewichtige Menschen und „Stubenhocker“, die sich wenig bewegen, die Gefahr, an Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken. Wer also weiß, dass er eine erblich bedingte Anlage beziehungsweise Empfänglichkeit für Diabetes in sich trägt, weil bereits die Eltern oder Großeltern zum Kreis der „Zuckersüßen“ zählen, sollte möglichst schon in jungen Jahren auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung achten und sich sportlich betätigen.