Kategorie: Ernährung

pencake low carb Mohnkuchen

Luftiger Low Carb Mohn-Vanille-Quark-Kuchen oder kurz: Pencake!

Heute haben wir ihn gerade wieder frisch gebacken, den luftigen Low Carb Mohn-Vanille-Quark-Kuchen oder nennen wir ihn einfach „Pencake“? Für uns heißt dieser Kuchen „Pencake“. Denn als ich diesen Mohn-Vanille-Quark-Kuchen das erste Mal gebacken und serviert hatte, lag auf dem Tisch zufällig auch mein Insulinpen. Das erste was meinem Mann natürlich einfiel: Es gibt Pencake ;)? Aber egal wie er nun heißt, ob Mohn-Vanille-Quark-Kuchen oder kurz Pencake, dieser Kuchen ist sehr lecker und auch schnell zubereitet und das ist ja die Hauptsache. Zudem ist er wie fast jedes unserer Kuchenrezepte, das wir hier veröffentlichen: zuckerfrei, glutenfrei, ohne Getreidemehl gebacken und ziemlich blutzuckerfreundlich. 

Also wollen wir auch nicht lange um den Mohn-Pencake herumreden und euch das Rezept verraten. Statt des im Rezept angegebenen Seidentofus könnt ihr auch Sahne verwenden, statt des Guarkernmehls könnt ihr auch mit Flohsamenschalenpulver backen. Viel Spaß beim Nachbacken :). 

Rezept für Pencake

Zutaten:

Zubereitung:

  1. Backofen auf 160 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Seidentofu (oder Sahne) mit dem Mohn kurz einmal aufkochen. Kurz abkühlen lassen.
  3. Währenddessen die Eier trennen, Eiweiß mit einer Prise Salz steifschlagen.
  4. Quark, Xucker, Eigelb, INSTICK Vanille gut miteinander verquirlen.
  5. Mohnmische unterrühren.
  6. Das Guarkernmehl einrieseln lassen, weiterrühren, bis sich keine Klümpchen mehr im Teig befinden. 
  7. Nun das geschlagene Eiweiß vorsichtig unterheben.
  8. Die Masse in die runde Silikon-Backform oder die eingefettete Springform (24 cm Durchmesser) geben.
  9. Den Kuchen etwa eine Stunde bei 160 Grad Ober- und Unterhitze backen.
  10. Abkühlen lassen und genießen :).

 

Resistente Stärke Lebensmittel vorkochen

Resistente Stärke: Vorkochen reduziert Kohlenhydrate

Habt ihr euch schon mal mit dem Thema „Modifizierte und resistente Stärke“ beschäftigt? Mit der resistenten Stärke haben wir uns mal etwas näher auseinander gesetzt.  

Nun, wie wir wissen sind Kohlenhydrate nicht gleich Kohlenhydrate. Einige schießen regelrecht ins Blut und lassen den Glukosewert schnell und stark ansteigen. Reine Glukose (Traubenzucker) ist hier das beste Beispiel. Andere kommen langsam und träge daher, entsprechend flach steigt die Blutzuckerkurve an. Gut zu beobachten bei Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten. Dies hängt vor allem mit der Anzahl der Zuckerbausteine zusammen, aus denen die verzehrten Kohlenhydrate bestehen. Je mehr Zuckerbausteine, desto langsamer steigt der Blutzucker an. So weit so gut… 

Wie Kohlenhydrate in resistente Stärke umgewandelt werden 

„Sättigungsbeilagen“ wie Nudeln, Reis und Kartoffeln sind bekannt dafür, dass sie viele Kohlenhydrate haben. Lässt man nun aber Nudeln, Reis und Kartoffeln nach dem Garen abkühlen und verarbeitet sie erst einen Tag später zu einer Mahlzeit weiter, haben sie eine geringere Auswirkung auf den Blutzucker. Vielleicht habt ihr das sogar schon mal bemerkt? 

Der Trick: Ein Teil der enthaltenen Kohlenhydrate wird nach und nach zu „resistenter Stärke“ in Form von Ballaststoffen umgewandelt. Diese passieren unverdaut den Darm, weshalb der Glukosespiegel nach dem Verzehr der Mahlzeit weniger stark ansteigt. Die resistente Stärke kann (obwohl sie chemisch wie gewöhnliche Stärke aufgebaut ist), im oberen Dünndarm nicht von Verdauungsenzymen abgebaut werden.  

„Dabei spielt es keine Rolle, ob ihr die Speise am nächsten Tag kalt, etwa als Salat, verzehrt oder vor dem Essen wieder erwärmt“, erklärt Astrid Tombek, Diabetesberaterin DDG, Oecotrophologin und Leiterin des Bereichs Ernährungsberatung am Diabetes Zentrum Mergentheim.

Quelle: DiabetesDE

 

Fit wie ein Diabetiker Hans Lauber

Buchtipp: Messen! Essen! Laufen! Fit wie ein Diabetiker

Unser aktueller Buchtipp heißt: „Messen! Essen! Laufen! Fit wie ein Diabetiker“. „So besiegen Sie ihren Lifestyle-Diabetes, natürlich ohne Medikamente“ verspricht dieser Bestseller von Hans Lauber. Er hat selbst Diabetes Typ 2 – und einen medikamentenfreien Weg für sich gefunden, dem bereits sehr viele Leserinnen und Leser begeistert folgen. „Fit wie ein Diabetiker“ ist deutscher Diabetes-Bestseller mit über 50.000 verkauften Exemplaren. 

fit wie ein diabetiker infokasten

Nun, für mich als Mensch mit Diabetes Typ 1 und Leistungssportlerin, mag dieses Buch bestimmt weniger interessant sein – so dachte ich anfangs zumindest, und hatte daher zunächst ehrlich gesagt nur ein gemäßigtes Interesse daran, es zu lesen. Aber neugierig wie ich bin, was Themen wie Diabetesmanagement, Gesundheit, Sport und Ernährung betrifft, wollte ich zumindest mal einen Blick reinwerfen. Ich muss sagen, es hat mich dann doch sehr gefesselt. Dazu aber gleich mehr. 

Inhalt, Gliederung, Aufbau des Buches „Fit wie ein Diabetiker“

Der Autor Hans Lauber beschreibt, wie er es geschafft hat, seinen „Lifestyle-Diabetes“ (wie er ihn nennt) zu besiegen und zwar mit allen Rückschlägen, Umwegen, Erfolgen und Misserfolgen. Er macht Mut und motiviert, den Diabetes nicht als Schicksal, sondern als Chance zu sehen. 

Das Buch gliedert sich in die Kapitel: Messen, Essen, Laufen und Aktienten statt Patienten. 

Im Kapitel Messen erklärt Hans Lauber erstmal Grundsätzliches: Was ist Diabetes? Wie unterscheiden sich Diabetes Typ 1 und Typ 2? Was ist der HbA1c-Wert, das Dawn-Syndrom… und er beschreibt seinen eigenen Weg in den „Honigfluss“ und wieder heraus. 

Im Kapitel Essen geht es dann ran an den Speck: Wie essen, was essen, wann essen, wo essen und wo am besten das Essen kaufen? Eiweiß, Kohlenhydrate, Fette werden genauso unter die Lupe genommen wie Vitamine, Spurenelemente, Trinken und auch das Thema Alkohol.  

Im Zusammenhang mit dem Glykämischen Index spricht der Autor von Kohlenhydraten, die ins Blut „schießen“, „fließen“ und „tröpfeln“ und erklärt am Beispiel der Kartoffel, was für ein „Wechselbalg“ sie doch sei, je nach dem ob man sie gebraten oder als Salzkartoffel genießt. Was man nicht alles bedenken muss ;). Weiterhin beschreibt er den deutschen Holzweg der Diabetiker-Produkte und last but not least, folgen die sieben Todsünden, die zehn Regeln zum Schlank sein und die To dos.

Im Kapitel Laufen motiviert Hans Lauber die Leser, sich zu bewegen, beschreibt, warum ausgerechnet Laufen zum Erfolg verhelfen kann und warum ein Marathon eigentlich übertrieben ist. Die Leser sollen ebenfalls erfahren, wann, wie, wie oft und wie lange man sich bewegen sollte, was man vor dem Loslaufen beachten sollte und warum Schwimmen nicht unbedingt eine Alternative zum Laufen ist. Hans Lauber berichtet hier von seinen eigenen Erfahrungen, auch wie Laufen auf den Blutzucker wirkt. 

Das letzte Kapitel „Aktienten statt Patienten“ verdeutlicht Hans Laubers Traum, der da wäre: Dass möglichst viele Diabetiker ihren Diabetes mit seiner Methode medikamentenfrei besiegen können. Hans Lauber plädiert dafür, dass Eigenverantwortung Kassenleistung wird, er findet es skandalös, dass das hiesige Gesundheitssystem dem Patienten nur den bequemen Weg aufzeigt. Weiterhin kritisiert er auch die Frühinsulinisierung, die DMP-Programme, die seiner Meinung nach außer Kosten kaum Nutzen stiften und die Einsparungen bei den täglichen präventiven Messstreifen. Spannend zu lesen, welche Optimierungen er vorschlägt, auch in Bezug auf Ärzte und Apotheken. Er weist eindringlich darauf hin, dass der Lifestyle-Diabetes gesellschaftliche Änderungen erforderlich macht, beispielsweise Kochen Pflichtschulfach werden sollte. Er macht zudem alternative Vorschläge für die Diabetes-Typ-2-Prävention. 

Fazit

Wenn ich Diabetes Typ 2 hätte, bzw. die Chance meinem Diabetes „die Leviten zu lesen“, etwa durch Sport und bessere Ernährung, und somit auf Medikamente bzw. auf Insulin verzichten könnte, würde ich alles in meiner Macht stehende dafür tun. Klar dazu braucht man Motivation und die hat eben nicht jeder. Deshalb kann ich dieses Buch Menschen mit Diabetes Typ 2 sehr empfehlen, aber auch all denjenigen, die jemanden benötigen, der sie an die Hand nimmt, um ihren Lifestyle zum Positiven zu verändern. Das Buch motiviert, macht Mut, es endlich anzugehen. Bester Zeitpunkt dafür ist natürlich jetzt, der Jahreswechsel! 

Ich für meinen Teil habe als Mensch mit Diabetes Typ 1 (seit 24 Jahren), aus dem Kapitel „Essen“ und „Aktienten statt Patienten“ am meisten Wissen geschöpft. Ich muss sagen, dass mich diese Kapitel, anders als erwartet, sehr gefesselt haben und ich noch einiges dazu lernen konnte. Im Thema „Messen“ und „Laufen“ bzw. Sport stecke ich schon zu lange und zu tief drin, als das ich persönlich da noch viel Neues erfahren konnte. Na und bei Menschen mit Diabetes Typ 1 ist das Vorgehen, die Planung dann doch anders und weitaus komplexer. 

Ich kann dieses Buch Menschen mit Diabetes Typ 2 und allen Menschen, die Abnehmen wollen oder fitter werden möchten, sehr empfehlen. Insbesondere auch denjenigen, die noch den letzten Motivationsschub brauchen, um die Sache anzugehen. 

Das Buch könnt ihr hier bestellen: „Messen! Essen! Laufen! Fit wie ein Diabetiker. So besiegen Sie ihren Lifestyle-Diabetes, natürlich ohne Medikamente.“ 

Herbstliche Low Carb Muffins

Einfaches Rezept für herbstlich bunte, blutzuckerfreundliche Muffins

Wenn die Temperaturen sinken, steigt der Appetit, so ist das zumindest bei uns. Geht es euch da auch so? Wir haben die Tage also wieder viel selbst gebacken, weil wir gerne wissen wollen, was in unserem Essen drin steckt. Das erleichtert auch die Kohlenhadratrechnerei. Heute verraten wir euch das Rezept für blutzuckerfreundliche Muffins. Ob ihr diese mit Pflaume & Zimt oder mit Kiwibeere & Mandel oder mit Walnuss & Birne oder Mandarine & Haselnuss, Schokoladenstückchen oder … pimpt, entscheidet ihr. Der Back-Kreativität sind bei diesen Muffins keine Grenzen gesetzt.

Wir haben verschiedene, herbstlich bunte Muffins gebacken. Jeder der 9 Muffins war ein „Einzelstück“. Insbesondere Birne-Walnus und Mandarine-Haselnuss haben uns überzeugt. Wir verraten euch heute einfach mal das Basis-Rezept für die blutzuckerfreundlichen Muffins, den Rest müsst ihr mit euren Gästen verhandeln ;).

Basisrezept für blutzuckerfreundliche Muffins

Das folgende Rezept reicht für 9 Muffins. Wir haben eine Silikon-Muffinform verwendet.

Zutaten:

  • 120 Gramm Obst und Nüsse, Schokolade, Kokosraspel, Mandelblättchen… (eure Entscheidung)
  • 30 Gramm Kokosmehl
  • 60 Gramm gemahlene Mandeln (wir mahlen diese selbst, gibt es aber auch zu kaufen)
  • 3 Eier
  • 90 Gramm Sukrin Icing zum Süßen
  • 200 Gramm Frischkäse oder Quark
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • Etwas Vanillearoma (wir haben INSTICK-Vanille verwendet)

Zubereitung:

  • Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Die trockenen Zutaten: Kokosmehl, gemahlene Mandeln, INSTICK-Vanille, Sukrin Icing, und Backpulver miteinander vermischen.
  • Die nassen Zutaten, Eier und Frischkäse, hinzugeben und alles zu einem glatten Teig rühren.
  • Teig in die Muffinform geben und das Obst, die Nüsse oder Kokoschips darauf verteilen und leicht eindrücken.
  • Nun etwa 40 Minuten fertig backen. Je nach dem für welches „Topping“ ihr euch entschieden habt, müsst ihr schauen, ob ihr die Muffins nach der Hälfte der Backzeit mit Backpapier oder Alufolie abdeckt. Das Obst kann beispielsweise schnell zu braun werden.

In diesem Sinne: herbstliches Vergnügen mit den leckeren, blutzuckerfreundlichen Muffins.

Kürbis-Fast-Food-Rezepte

Fast-Food-Kürbisrezepte: Zwei Klassiker auf Kürbis-Art

Es gibt schon wieder Kürbis, diesmal als Pommes und Spaghetti! Wir haben diesmal zwei einfache Fast-Food-Kürbisrezepte für euch ;). Es ist ja nun mal Kürbiszeit und die dauert bekanntlich nicht so lange. Also ran an den Kürbis! Das vielseitige Gemüse lässt sich braten, grillen, dünsten, (über)backen, kochen oder einlegen.

  • Kürbis besteht zu einem großen Teil aus Wasser und ist damit ein Sattmacher mit niedriger Energiedichte.
  • 150 g enthalten etwa 34 Kilokalorien und so wenige Kohlenhydrate, dass sie in der Mahlzeit nicht angerechnet werden müssen (na ja kommt natürlich darauf an, wie viel man isst ;)).
  • Beliebt sind die Sorten Hokkaido, Butternut und Muskatkürbis – auch weil die Schale hier mitgegessen werden kann.
  • Tipp zum Zerteilen: Wenn man den Kürbis bei etwa 100 Grad für ca. zehn Minuten in den Backofen legt, wird er etwas weicher und lässt sich besser schneiden.

Rezept für Kürbis-Pommes oder -Wedges

Für dieses Rezept haben wir Hokkaido-Kürbis verwendet. Butternut funktioniert aber auch.

Wenn du es extra crunchy magst, dann bereite dir vorab noch eine Panade zu: Ein Ei verquirlen, die Gemüse-Sticks eintauchen und dann in eine 50 Gramm Mandelmehl mit 50 Gramm geriebenen Parmesan-Mischung wälzen, bevor sie in den Ofen wandern.

Zutaten:

  • 750 Gramm Hokkaido-Kürbis
  • 3 Esslöffel Öl
  • Gewürze nach Belieben, wir haben Curry, Paprikapulver, Salz und etwas braunen Xucker verwendet

Zubereitung:

  1. Backofen auf 250 °C vorheizen.
  2. Kürbis waschen, halbieren, Kerne herauslösen. Kürbis vierteln und zu Pommes oder Wedges schneiden.
  3. Die Kürbis-Pommes oder Wedges mit dem Öl und den Gewürzen mischen und gleichmäßig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech verteilen.
  4. Im Backofen auf der obersten Schiene ca. 15–17 Minuten backen, bis die Pommes leicht gebräunt sind.

Guten Hunger! Dazu können wir diesen zuckerfreien Ketchup sehr empfehlen:

Xucker Xylit-Ketchup – Tomatenketchup / 500 ml Flasche

 

Rezept für Kürbis-Spaghetti

Der Spaghettikürbis ist schon ziemlich faszinierend. Schon beeindruckend, wie sich das Fruchtfleisch während des Backens zu Spaghetti zerfasert. Er lässt sich einfach mit Hackfleisch, Ei, Spinat und Feta oder pur mit etwas Parmesan und Butter zubereiten. Eben wie man seine Spaghetti am liebsten mag. Ich mag ihn am liebsten mit Käse. An dieser Stelle für euch ein Grundrezept:

Zutaten:

  • 1 Spaghettikürbis
  • 1 EL Olivenöl
  • Gewürze nach Belieben
  • Tomatensoße, Käse, Spinat, Feta, …

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. Den Kürbis längst halbieren und die Kerne entfernen.
  3. Die Schnittseiten mit Olivenöl, Salz und Pfeffer (oder Kräutern) bestreichen.
  4. Mit der Schnittseite nach oben auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und etwa 50 Minuten backen.
  5. Mit einer Gabel oder einem Löffel leicht über das Fruchtfleisch kratzen und die Spaghetti-Stränge lösen.
  6. Die Spaghetti können direkt in der Kürbisschale weiterverarbeitet werden. Diese kann man später auch direkt als Schüssel (nicht essen ;)) verwenden, um sich den Abwasch zu sparen. Nun ist eure Kreativität gefragt: Entweder die Spaghetti-Stränge mit einer Tomatensoße, Kräutern, Salz und Pfeffer mischen und Mozarella oder Parmesan drüber geben, oder Spinat, Feta und Lieblingsgewürze verwenden. Oder oder oder…
  7. Dann noch mal im Ofen für weitere 10 Minuten backen und die Kürbis-Spaghetti direkt aus der Schale genießen.

Lasst es euch schmecken!