Kategorie: Allgemein

rtCGM-System Medtrum

A6 TouchCare: Über das Medtrum rtCGM-System

Mit der Medtrum Patch-Pumpe A6 TouchCare steht als Alternative zu Omnipod eine weitere Patch-Pumpe zur Verfügung und ab sofort ist auch das Medtrum rtCGM-System dazu erhältlich. Über die Medtrum-Insulinpumpe, die mit einer 5 mm Stahlkanüle bestückt ist, hatten wir hier schon ausgiebig berichtet: Medtrum-Patch-Pumpe. Heute geht es um die neue Möglichkeit zur kontinuierlichen Glukosemessung (CGM).

Medtrum-TouchCare-A6-Patch-Pumpe

Die Medtrum A6 TouchCare besteht aus drei Teilen:
– einer wiederverwendbare Pumpenbasis (1)
– einem Patch-Behälter / Insulin-Behälter (2)
– einem PDM / Steuergerät (3)

Medtrum rtCGM-System ab sofort zur Insulinpume bei DIASHOP erhältlich

Die Medtrum A6 TouchCare hat im Vergleich zum OnmiPod u. a. den Vorteil, dass sie die Option zur kontinuierlichen Glukosemessung (rtCGM – Echtzeit CGM) mitbringt. Dazu ist ein zusätzlicher rtCGM Sensor erforderlich. Mit dieser Erweiterung verfügt das Medtrum A6 TouchCare System (Patch-Pumpe + Sensor) als bisher einziges schlauchloses System über eine automatische Basal-Abschalt- und wieder -Zuschaltung nach Bedarf (PLGS – Predictive Low Glucose Suspend). Übrigens: schon bei DIASHOP erhältlich! Rezepte können eingereicht werden, DIASHOP kann liefern :), So lange der Vorat reicht, versteht sich!

Automatische Hypo-Abschaltung hat sich im Test bewährt

Ich durfte die Medtrum in Kombi mit dem CGM-System testen. Die automatische Abschaltung bei zu niedrigen Blutzuckerwerten, wie man das von der 640 G von Medtronic kennt, hat mir im Alltag Unterzuckerungen erspart. Aber auch im Sport hat sie rechtzeitig die Insulinabgabe gestoppt. Eine Abschaltung der Insulinzufuhr ist ab 90 mg/dl möglich, was für den Sport etwas spät sein kann. Jedoch hat man auch die Möglichkeit, mit Voralarmen zu arbeiten, so dass sie mir auch im Sport Sicherheit gegeben hat und rechtzeitig die Insulinzufuhr automatisch gestoppt hat.

Nice to know: Über die Medtrum-App „EasySense“ kann der Blutzucker gecheckt und die Insulinpumpe überwacht werden (keine Insulin-Abgabe möglich). Der Transmitter kann in Verbindung mit einem Smartphone und der App auch ohne Patch-Pumpe als „Stand alone“ (Einzelgerät) genutzt werden.

Setzen des rtCGM-Sensors

Sehr schön: Im Vergleich zu manch anderen CGM-Systemen ist das Setzen des Sensors ein Klacks und erzeugt vergleichsweise wenig Müll. Wer nachlässig ist mit der Kalibrierung, darf seine Werte trotzdem noch einsehen. Andere Systeme sind da rigoroser und bestrafen einen bei vergessener Kalibrierung mit Dienstverweigerung.

Alles Wichtige zum Medtrum A6 TouchCare CGM-System im Überblick

An dieser Stelle sei noch mal zusammengefasst, was das Medtrum A6 TouchCare CGM-System zu bieten hat:

  • Das Medtrum A6 TouchCare CGM-System ist mit und ohne Patch-Pumpe nutzbar.
  • Darstellung des Glukoseverlaufs in Echtzeit (rtCGM) – entweder auf dem PDM der Patch-Pumpe oder auf dem Smartphone.
  • Es gibt eine EasySense App zur Darstellung von Statusinformationen auf dem Smartphone.
  • zugelassen ab zwei Jahren
  • 720 Messungen pro Tag
  • Der Sensor ist einfach zu setzen und hinterlässt wenig Plastikmüll.
  • In Zusammenspiel mit der Medtrum Patch-Pumpe: Automatische Basal-Abschaltung und -Zuschaltung nach Bedarf (PLGS – Predictive Low Glucose Suspend).
  • Warngrenzen für niedrige und hohe Werte wählbar.
  • 7 Tage Sensorlaufzeit.
  • wiederaufladbarer Transmitter (Laufzeit 1 Jahr)
  • wasserdicht (IPX8 (2.5 m, 60 min)
  • Apple Watch kompatibel
  • Bluetooth 4.0-Technologie / 10 m Reichweite
  • Kein Datenverlust, auch wenn der Empfänger außer Reichweite ist.
  • Alarme: Vibration, Ton, Vibration & Ton
  • Kalibrierung über Blutzuckerwert alle 12 Stunden notwendig. Wenn nicht kalibriert wird, sind trotzdem die Glukoswerte sichtbar.


Flash

Buch des Monats: Flash – Kontinuierliche Glukosewerte besser verstehen

Das Buch „Flash – Kontinuierliche Glukosewerte besser verstehen – Ein Leitfaden für den Alltag“ richtet sich an Diabetiker, die sich mit der von den Autoren als „Flash Glukose Messung“ bezeichneten Messmethode (also die Messung mit dem System FreeStyle Libre) vertraut machen oder ihr Wissen diesbezüglich auffrischen möchten, um ihre Diabetes-Therapie zu optimieren. Die Autoren dieses Buches sind allesamt (bekannte) Diabetes-Experten:

  • Prof. Dr. Bernhard Kulzer,
  • Prof. Dr. Norbert Hermanns,
  • Dr. Dominik Ehrmann,
  • Dr. Melanie Schipfer,
  • Dr. Jens Kröger und
  • Prof. Dr. Thomas Haak

Das Buch lehrt uns zum einen die Basics der Flash Glukose Messung. Es wird simpel und Schritt für Schritt alles erklärt, grafisch dargestellt und praktisch untermauert, auch anhand von typischen Situationen, wie wir sie aus dem Alltag kennen.

Weiterhin gibt das Buch uns Diabetikern Tipps an die Hand, wie wir unsere Therapie, etwa die Basalrate anhand der gescannten und gesammelten Glukosewerte, anpassen können. Zudem liegt unterstützend dem Buch eine Arbeitsmappe bei. Damit können wir das neu erworbenes Flash-Therapie-Wissen auch gleich in die Praxis umsetzen.

Auszug aus dem Buch "Flash: Kontinuierliche Glukosewerte besser verstehen - Ein Leitfaden für den Alltag“
Auszüge aus dem Buch „Flash: Kontinuierliche Glukosewerte besser verstehen – Ein Leitfaden für den Alltag“

Aufbau und Inhalt des Buches

Das Buch „Kontinuierliche Glukosewerte besser verstehen – Ein Leitfaden für den Alltag“ gliedert sich in drei Kapitel und einem tatsächlich spannenden Anhang.

Kapitel 1 beantwortet alle Fragen rund um die Flash Glukose Messung

In Kapitel 1 finden etwa folgende Fragen ihre Antworten: Wie funktioniert Flash Glukose Messung? Was ist der Unterschied zwischen Blut- und Gewebezuckermessung? Wann sollte ich scannen? Welchen Nutzen bringen mir die Trendpfeile? Wie dokumentiere ich und welche Auswertungsmöglichkeiten habe ich? Welche Chancen und Risiken hat die Flash Glukose Messung?

Kapitel 2: 6 Schritte zur Therapieanpassung

Kapitel 2 beschreibt in 6 Schritten wie der Glukoseverlauf zur Therapieanpassung genutzt werden kann: Etwa wie Muster im Glukoseverlauf erkannt und Ursachen für problematische Muster gelöst werden können.

Kapitel 3 hält praktische Tipps für den Alltag bereit.

Thematisiert werden in Kapitel 3 Sport/körperliche Aktivitäten, Reisen, Untersuchungen beim Arzt und Krankenhausaufenthalte, aber auch das Sensor setzen und Hautprobleme. Dazu bekommt man praktische Tipps für den Alltag.

Anhang

Spannend zu lesen ist in diesem Buch tatsächlich auch der Anhang: Hier erklären die Autoren, wie man etwa die Basalinsulindosis, die KE/BE- und Korrektur-Faktoren überprüfen kann, dabei kommen auch Mahlzeiten- und Bewegungsanalyse nicht zu kurz. Thematisiert werden auch Unterzuckerungen und wie damit umzugehen ist. Mich hat es motiviert mal wieder ein paar Dinge zu dokumentieren und zu optimieren.

Warum ist das Buch „Flash – Kontinuierliche Glukosewerte besser verstehen – Ein Leitfaden für den Alltag“ unser Buch des Monats?

Selbst ich als erfahrene FreeStyle Libre-Nutzerin der ersten Stunde, konnte noch etwas dazu lernen bzw. mein Wissen wieder auffrischen. Auch wenn ich das FGM-System längst in- und auswendig kenne, hat mir das Buch einige Aha-Erlebnisse beschert und mich motiviert, wieder ein paar Dinge zu dokumentieren, analysieren und zu optimieren. Etwas schade finde ich, dass das Buch das seit kurzem erhältliche FreeStyle Libre 2 mit seinen Alarmfunktionen noch nicht mit einbezieht. Wie ich aber in Erfahrung bringen konnte, war zum Zeitpunkt der Manuskripterstellung die zweite Generation FreeStyle Libre noch nicht ausgereift. Für die Neuauflage wird das natürlich berücksichtigt.

Insbesondere kann ich das Buch „Kontinuierliche Glukosewerte besser verstehen – Ein Leitfaden für den Alltag“  aber Flash-Neulingen empfehlen und denjenigen, die ihren Diabetes noch besser verstehen und ihre Therapie optimieren möchten.

Das Buch ist hier erhältlich:
„Kontinuierliche Glukosewerte besser verstehen – Ein Leitfaden für den Alltag“ 

Insulin Ketoazidose

Hohe Blutzuckerwerte: Wie kann ich eine Ketoazidose verhindern?

Wenn der Blutzucker kontinuierlich ansteigt, kann dies bei Menschen mit Typ-1-Diabetes im schlimmsten Fall zu einer Ketoazidose führen.

Dass der Blutzucker nach einer Mahlzeit in Bereiche über 200 mg/dl (11,1 mmol/l) steigt, ist erst einmal nicht ungewöhnlich. Problematisch kann es werden, wenn sich keine Tendenz nach unten zeigt und es zu einem Insulinmangel im Körper kommt, der mit dem Abbau von Ketonkörpern verbunden ist. Erste Anzeichen sind Durst, Harndrang und Müdigkeit.

Jetzt heißt es: Rechtzeitig handeln, damit sich aus einer Hyperglykämie keine Ketoazidose entwickelt.

Ketonwerte kontrollieren

Ab einem Wert von circa 240 mg/dl  (13,3 mmol/l) sollten vor allem Insulinpumpenträger unbedingt einen Ketontest durchführen. Am besten geeignet ist ein Messgerät, das neben dem Blutzucker auch Blutketone messen kann. Der Grenzwert für Blutketone liegt bei 1,1 mmol/l – ab diesem Wert spricht man von einem positiven Ketontest. Bei Urin-Teststreifen zur Messung der Ketone liegt ein positives Ergebnis vor, wenn der Test mindestens ++ ergibt.

Frag dein Diabetesteam

Erhöhte Blutzuckerwerte in Verbindung mit einem positiven Ketontest müssen unbedingt ernst genommen werden. Wichtig ist, sich körperlich nicht anzustrengen und Ruhe zu bewahren. Wenn Sie in der Diabetesschulung ein Schema zur Eigenbehandlung erhalten haben, können Sie danach vorgehen. Nicht alle Diabetesteams empfehlen allerdings eine solche Eigenbehandlung der Ketoazidose. Besprechen Sie dies am besten rechtzeitig mit Ihrem Arzt.

Insulinpumpe ablegen

Insulinpumpenträger sollten auf keinen Fall weiter Insulin über die Pumpe abgeben, da die Fehlerquelle auch in der Insulinpumpe bzw. dem Infusionsset verborgen sein könnte, z. B. in Form einer defekten Ampulle oder einer großen Luftblase im Schlauch. Dies muss kontrolliert werden, bevor die Insulinpumpe später wieder angelegt wird.

YpsoPump

Klein aber oho! Ein Erfahrungsbericht zur mylife YpsoPump

Ich durfte die Insulinpumpe mylife YpsoPump testen. Für mich war es erstmals  wieder ungewohnt mit Schlauch unterwegs zu sein, denn seit nunmehr  7 Jahren nutze ich eine schlauchlose Insulinpumpe (auch Patch-Pumpe genannt). SportBra YpsoPumpNun musste ich etwa beim Duschen wieder dran denken, dass da ja noch ne Pumpe an mir baumelt, die ich abkoppeln oder irgendwo ablegen muss. Mit der Patch-Pumpe konnte ich ja einfach so unter die Dusche springen.

Springen… gutes Thema: Beim Jumping Fitness stellte sich mir ersteinmal die Frage, wohin mit meinem kleinen neuen Freund? Meine Sporthosen haben in der Regel keine Taschen. So habe ich die YpsoPump zunächst in einen Bauchgurt befördert. Letztendlich hat sich für mich nun aber ein SportsBra mit Tasche als beste Lösung herausgestellt. Wie dem auch sei: Mann oder Frau findet Wege 😉 und gewöhnt sich an Neues.  Trotz Umgewöhnung konnte mich die YpsoPump auch nach 7 Jahren Patch-Pumpe beim Test in vielen Punkten überzeugen. Warum? Nun, dafür gab es mehrere Gründe.

Was ist das Besondere am Insulinpumpen-System mylife YpsoPump? Klein aber oho?!?

Die kleine, leichte Insulinpumpe ist wohl bisher die stylischste unter allen in Deutschland erhältlichen Insulinpumpen und zieht damit erstmal die Aufmerksamkeit auf sich. Sie bietet alle wesentlichen und wichtigen Funktionen für eine sichere Insulinpumpentherapie. Nicht mehr und nicht weniger.

Die Flinke

Praktisch fand ich vor allem die Möglichkeit, vorgefüllte Insulinpatronen für den schnellen Patronenwechsel (160 I.E.) nutzen zu können. Aber auch die  mylife YpsoPump Reservoire (aus Glas, nicht Plastik!)  lassen sich schnell und einfach befüllen. Im oft viel zu stressigen Alltag ist es mir wichtig, dass es schnell geht. Und schnell ist sie auch in Sachen Bolus-Abgabe. Ich war erstaunt, wie schnell der Bolus im Vergleich zu meinen bisher getesteten Insulinpumpen durchsauste… Halleluja ;)!

Via Touchscreen lässt sich das sehr übersichtliche Menü bedienen, fix erreiche ich alle wichtigen Funktionen, etwa Bolusabgabe (auch Blindbolus möglich) oder Erhöhen und Absenken der Basalrate, etc. pp . Die Bildsymbole sind fast alle selbstzerklärend. Gewohnt bin ich da bisher eher schwergängige Tasten und deutlich mehr investierte Zeit zum Erreichen wichtiger Funktionen.

Klein aber oho! Sie kann mehr als erwartet!

Ich habe alle Funktionen ausgiebig getestet und war erstaunt, dass die YpsoPump doch mehr zu bieten hat, als ich eigentlich erwartet hätte. Beispielsweise ist es möglich, einen normalen Bolus oder Blindbolus abzugeben, während noch ein verzögerter oder kombinierter Bolus abgegeben wird (Stacked Bolus). Weiterhin kann etwa die Basalrate bis zu 24 Stunden (bis zu 200 Prozent) erhöht und  abgesenkt werden. Für den Sport oder im Krankheitsfall durchaus sinnvoll! Die YposPump erinnert durch Vibration daran, dass momentan eine temporäre Basalrate eingeschaltet ist. Sie nervt aber nicht wie andere Insulinpumpen durch lautes Piepen und Vibrieren bei weniger wichtigen auftretenden Ereignissen.

YpsoPump besonders für Kinder geeignet

Die minimal einstellbare Basalrate: 0,02 I.E macht sie, wie auch die Tastensperrfunktion von relevanten Therapiefunktionen, auch für Kinder mit Diabetes besonders attraktiv. In der mylife App können verschiedene Benutzerprofile angelegt und verwaltet werden. So können Eltern jederzeit und überall die aktuellen Therapiedaten ihrer Kinder einsehen.

Die mylife™ App

Mit der kostenfreien mylife™ App (für iOS und Android erhältlich) lassen sich die Daten aus der mylife YpsoPump via Bluetooth auslesen.

Die App stellt zudem einen Bolusrechner zur Verfügung, der unter Berücksichtigung folgender individueller Einstellungen und auf Basis aktueller Blutzucker- und Insulinpumpendaten Korrektur- und Mahlzeiten-Bolus berechnet. Dabei können für die BZ-Zielwerte, die Korrekturfaktoren und das Kohlenhydrat-Insulin-Verhältnis Zeitsegmente festgelegt werden. Auf diese Weise kann ein unterschiedlich hoher Insulinbedarf im Laufe des Tages berücksichtigt werden.

Er zeigt zudem das aktive Insulin (IoB = Insulin on Board) an.  Ich finde die App übersichtlich gestaltet und besonders den Bolusrechner sehr praktisch.

Ergänzend gibt es auch eine mylife Cloud. In dieser können die Therapiedaten der verschiedenen Systemkomponenten (mylife™ App , mylife ™ Software und mylife ™ YpsoPump) gespeichert und verwaltet werden. Es kann von verschiedenen Endgeräten darauf zugegriffen werden. Die YpsoPump lässt sich mit insgesamt fünf Bluetooth-fähigen Geräten zu verbinden.

Was sollte noch optimiert werden?

Keine Insulinpumpe ist perfekt! Wünschenswert wäre ganz klar, dass die mylife YpsoPump künftig auch mit CGM-Systemen kommunizieren und fernbedient werden kann, der Trend geht ja in diese Richtung. Leider ist die Kommunikation via Bluetooth bisher nur in eine Richtung (von der Pumpe zur App) möglich.

Noch in diesem Quartal wird von Ypsomed aber das mylife Unio Neva Blutzuckermessgerät als neue Systemkomponente verfügbar sein. Die Messdaten können problemlos und automatisch über Bluetooth® an die mylife™ App (iOS/Android)übertragen werden. Im Gegenzug können die Einstellungen des Blutzuckermessgeräts ganz einfach in der mylife™ App vorgenommen werden. Weiterhin konnte ich aus Gesprächen mit ypsomed auch das Wort CGM-System vernehmen ;). Lass wir uns überraschen, wie und was da noch kommt!

Schön wäre es auch, wenn mylife brauchbare Taschensysteme anbieten würde. Die Insulinpumpe ist mir im Alltag doch das ein oder ander Mal aus der Hand oder aus der Tasche gerutscht. Die mylife Silikon-Hülle sorgt zwar dafür, dass die Insulinpumpe besser in der Hand liegt und nicht so schnell aus der Hand oder Tasche rutscht, aber bietet keine Befestigungsmöglichkeit. Der mylife Bra Clip  hat bei mir bei Extrembelastung wie Jumping Fitness leider überhaupt nicht gehalten.

Ein Klicksystem für den Hosenbund etwa wäre sinnvoll. Diesbezüglich hat mir Yposmed aber verraten, dass im März ein 360° Clip auf den Markt kommt ;-). Besserung ist also in Sicht. Ich habe Hilfe aus der Community bekommen, einen SportsBra und einen Bauchgurt von mellitus One, den ich im Sport, aber auch im Alltag gerne nutze.

Das ist erstaunlich!

Schon länger und das ist mir bereits damals nach dem Wechsel von „mit Schlauch“ auf „schlauchlos“ aufgefallen, habe ich mit meiner Patch-Pumpe einen vergleichsweise „relativ“ hohen Insulin-Tagesbedarf. Damals mit der Schlauchpumpe war dieser geringer, das hatte ich sofort nach dem Wechsel gemerkt. Nun konnte ich auch diesmal erneut feststellen, dass mein Insulin-Tagesbedarf mit der Schlauchpumpe wieder gesunken ist.

Die YpsoPump gibt mir ein sichereres Gefühl, als bisher getestete Patch-Pumpen, weil ich eben sehe, dass das Insulin durch den Schlauch in den Körper läuft. Luftblasen sind schnell erkennbar.

Fazit

Die mylife YpsoPump ist klein aber oho! Sie kann mehr als erwartet und hat sich als treuer, verlässlicher Begleiter im Alltag und beim Sport bewiesen. Sie ist diskret, schick, lässt sich schnell und einfach bedienen und ist insbesondere auch für Kinder und Menschen, die es unkompliziert mögen, sehr geeignet. Bleibt nun noch zu hoffen, dass die mylife YpsoPump künftig auch mit CGM-Systemen kommunizieren kann, dann wäre sie sicherlich für viele Diabetiker die Insulinpumpe erster Wahl.

* Hinweis: Die YpsoPump wurde mir von Ypsomed im Rahmen meiner Tätigkeit bei DIASHOP unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Dies hindert mich nicht daran, meine freie und ehrliche Meinung zu äußern. Alle Meinungsäußerungen sind meine eigenen und repräsentieren nicht notwendigerweise die Meinung von DIASHOP oder Ypsomed.

Dana Infusionssets

Wichtige Infos zu den Infusionssets der Dana-Insulinpumpe

Soeben haben wir (DIASHOP) ein Informationsschreiben von IME-DC (Lieferant, Firma Sooil Ltd.) zu den Infusionssets für die Dana Insulinpumpe erhalten. Die darin enthaltenen Infos geben wir euch an dieser Stelle sofort weiter.

  1. Die Infusionssets Easy-Release II für die Dana Insulinpumpe sind bis mindestens Mitte 2019 nicht mehr verfügbar.
  2. Das Infusionsset Soft-Release O, mit 6 mm Kanüle und 30 cm Schlauchlänge wird nach Abverkauf komplett außer Handel gesetzt.

Read more