Kategorie: Alltag

Hier ist Einfallsreichtum gefragt: Wo sich die Insulinpumpe am besten „verstecken“ lässt

Die Herren der Schöpfung tragen ihre Insulinpumpe zumeist am Hosenbund. © b4producer
Die Herren der Schöpfung tragen ihre Insulinpumpe zumeist am Hosenbund. © b4producer / Fotolia

Endlich Sommer: Die Zeit, die luftigen Klamotten aus dem Kleiderschrank herauszuholen, ist längst angebrochen. Für viele „Zuckersüßen“ stellt sich dabei allerdings die Frage, wie sie ihre Insulinpumpe am besten unter T-Shirt, engem Top und Co. verstauen können. Einfallsreichtum, Pioniergeist und Kompromissbereitschaft lautet die Zauberformel. Mal verschwindet die Pumpe vorne im BH, mal in der Hosentasche, in die für den Katheter ein kleines Loch geschnitten wurde, mal wird sie mit einem speziellen Gurt an Ober- oder Unterschenkel befestigt. Das Team von Diabetiker.Info hakte bei eingefleischten „Pumpis“ nach und fragte sie: „Wo ‚versteckt‘ Ihr in der warmen Jahreszeit Eure Insulinpumpe?“
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Ich packe meinen Koffer und nehme mit: Was auf jeder Reise dabei sein muss

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Wenn Diabetiker ihre Koffer packen, benötigen sie großen „Stauraum“. © contrastwerkstatt / Fotolia

Endlich große Ferien: Auch für viele Typ-1-Diabetiker heißt es jetzt „ab in den Urlaub“. Doch bevor es auf die große Reise geht, wollen die Koffer gepackt werden. Was alle „Zuckersüßen“ auf jeden Fall dabei haben müssen, damit sie ihre Auszeit in vollen Zügen genießen können erfahrt Ihr in unseren Reise-Tipps:
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Nicht schon wieder eine Hypo: Ich will doch nur schlafen!

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Ausgeträumt: Leider entpuppt sich unser Blutzucker gerade im ungünstigsten Moment als Spielverderber. © Ljupco Smokovski / Fotolia

Was gibt es Schöneres, als nach einem ereignisreichen Tag endlich ins Bettchen fallen und in Morpheus‘ Arme sinken zu dürfen? Doch leider entpuppt sich unser Blutzucker immer im ungünstigsten Moment als Spielverderber. Gerade haben wir das Zähneputzen hinter uns gebracht und auf der Bettkannte unseren Blutzucker gemessen, da zeigt das Gerät plötzlich einen relativ tiefen Wert an.

Jetzt heißt es: wach bleiben und trinken oder essen. Der Griff zu Traubenzucker, Gummibärchen oder Saft nervt gewaltig. Vorbei ist es mit der schönen Nachtruhe. Schließlich muss der Blutzucker nach 15 Minuten noch einmal nachkontrolliert werden. Verflixte Hypo! Sie macht einfach, was sie will. Anbei ein paar kleine Tipps für hundemüde Diabetiker:
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„Pack die Badehose ein…“: Bade-Tipps für einen erfrischenden Sprung ins kühle Nass

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Badevergnügen pur: Was gibt es in den Sommermonaten Schöneres, als einen Sprung ins erfrischende Nass zu wagen? © lassedesignen / Fotolia

Die Zeit ist reif, um ins kühle Nass abzutauchen. Egal, ob im Baggersee, im Schwimmbad oder im Meer: Was gibt es in den warmen Monaten Schöneres, als diese erfrischenden Momente in vollen Zügen zu genießen? Alle „Zuckersüßen“ sollten jedoch vor jedem Sprung ins Wasser einige grundlegende „Regeln“ beachten, damit sie dem Badevergnügen ohne gefährliche Unterzuckerungen frönen können. Die Krux: Im Wasser können Hypos schnell unerkannt bleiben, da viele Diabetiker das Zittern der Hände fälschlicherweise auf das kühle Nass zurückführen oder darauf schließen, dass das Schwindelgefühl von sportlicher Betätigung – dem Schwimmen – hervorgerufen wurde.
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Selbsthilfegruppe DiaBolinus aus Hannover warnt: „Es fehlt an Verständnis für kleine Typ-1-Diabetiker“

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Wenn Kinder an Diabetes mellitus Typ 1 erkranken, wird in der Regel das Leben der Familie komplett auf den Kopf gestellt. © S.Kobold / Fotolia

Wenn Kinder an Diabetes mellitus Typ 1 erkranken, wird in der Regel das Leben der Familie komplett auf den Kopf gestellt. Es geht nicht nur ums Blutzuckermessen, um das Berechnen von Kohlenhydraten und um die richtige Insulindosis. Viele kleine Diabetiker haben arg damit zu kämpfen, ein wenig „anders“ zu sein als ihre „gesunden“ Spielgefährten. Die Selbsthilfegruppe DiaBolinus – Elterninitiative für diabetische Kinder und Jugendliche in Hannover e.V. nimmt jetzt ihr zehnjähriges Bestehen zum Anlass, um darauf aufmerksam zu machen, dass in der allgemeinen Bevölkerung nach wie vor das Verständnis für die chronische Krankheit Diabetes mellitus Typ 1 fehlt.

„Kinder mit Typ-1-Diabetes und deren Eltern müssen sich nach wie vor ständig in der Öffentlichkeit erklären, weil Aufklärungskampagnen für Erzieher, Lehrer und die Bevölkerung fehlen“, betont Cordula Sewing, erste Vorsitzende von DiaBolinus e.V. „Die Kinder sind einem permanenten Druck ausgesetzt, sie müssen den Mut haben, in aller Öffentlichkeit Blutzucker zu messen und Insulin zu spritzen, egal, was um sie herum passiert, und immer wieder erklären, was und warum sie das tun.“

Familien sehen sich tagtäglich vor diese Herausforderungen gestellt. Hier hilft ärztlicher Rat oft nur eingeschränkt weiter. Genau da setzen Selbsthilfegruppen, wie DiaBolinus, an. 2005 von einer Gruppe betroffener Eltern gegründet, deren Kinder allesamt im Kinderkrankenhaus AUF DER BULT in Hannover betreut wurden oder noch werden, zählt der Verein mittlerweile 418 Mitglieder (118 Familien) aus einem Gebiet im Umkreis von etwa 100 Kilometern rund um Hannover. Der Verein bietet Betroffenen die Möglichkeit, sich bei gemeinsamen Aktivitäten auszutauschen. Die Erfahrung, mit der Erkrankung nicht allein zu sein, stärkt die Kinder ebenso wie ihre Familien.
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