Kategorie: Wissen

Nach dem G-BA-Beschluss: diabetesDE und VDBD fordern auch eine Honorierung der CGM-Schulung

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat im Juni beschlossen, dass Systeme zum kontinuierlichen Glukosemonitoring (CGM) bei Diabetikern, die eine intensivierte Insulintherapie oder Insulinpumpentherapie bewerkstelligen, künftig von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden dürfen. Das Bundesministerium für Gesundheit hat dies akzeptiert (Diabetiker.Info berichtete). diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD) begrüßen diese Entscheidung sehr. Sie fordern von den Krankenkassen aber auch eine pragmatische Übergangsregelung, was die Abrechnung der für die CGM-Nutzung notwendigen vorhergehenden Patientenschulung angeht.

Honorierung der CGM-Schulung
Nach dem G-BA-Beschluss: diabetesDE und VDBD fordern auch eine Honorierung der CGM-Schulung. © Medtronic

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Eine Nachlese zum Welt Adipositas Tag: Deutsche Diabetes-Experten fordern Bundesbeauftragten

Im Zeichen des Welt Adipositas Tages stand der 11. Oktober: „Übergewicht und Fettleibigkeit bei Kindern und Jugendlichen sind in Deutschland ein ernstes Problem“, warnt Professor Dr. med. Baptist Gallwitz, Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) vor diesem Hintergrund. Die letztverfügbaren und repräsentativen Daten für Deutschland wurden 2003 bis 2006 gemessen (KiGGS1). Danach sind fünfzehn Prozent der drei- bis 17-Jährigen übergewichtig; aktuellere Messdaten werden voraussichtlich erst 2017/2018 verfügbar sein. Nach Angaben der Experten des Welt Adipositas Tages wird die Zahl der übergewichtigen Kinder und Jugendlichen bis zum Jahr 2025 auf schätzungsweise 1,8 Millionen steigen. „Ihnen droht im Erwachsenenalter ein erhöhtes Risiko für chronische Krankheiten, wie Diabetes, Herz-Kreislaufleiden, Krebs, Gelenkverschleiß und psychische Probleme“, ergänzt Dr. med. Jens Kröger, Vorstandsvorsitzender von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe.

Welt Adipositas Tag
Immer mehr Kinder und Jugendliche sind übergewichtig – Tendenz steigend. © kwanchaichaiudom/Fotolia

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Deutsches Grünen Kreuz e.V. rät zur Grippeimpfung: „Diabetiker profitieren“

Wie viele chronisch Kranke gehen auch Diabetiker oft zögerlich mit dem Impfschutz um, denn sie fürchten, dass eine Impfung den ohnehin geschwächten Organismus „überanstrengen“ könnte. „Dabei wäre die Impfung für sie besonders wichtig, denn bei Diabetikern ist durch den hohen Blutzuckerspiegel die Funktion der Abwehrzellen beeinträchtigt“, erklärt Dr. Ute Arndt, Immunologin beim Deutschen Grünen Kreuz e.V. „Außerdem ist das Gefäßsystem durch den Diabetes mit betroffen, was unter anderem die Lungenfunktion beeinträchtigen kann.“ Das sind die Gründe, warum schwere Atemwegsinfekte, zum Beispiel als Folge einer Influenza, bei Diabetikern häufiger auftreten.

Grippeimpfung
Die Herbstzeit naht in großen Schritten. Wenn das „Schmuddelwetter“ einsetzt und die Tage dunkler und kälter werden, steigt bekanntlich das Risiko, von einer starken Erkältung oder einer Grippe heimgesucht zu werden. © Dirima/Fotolia

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Aktuelles aus der Diabetes-Forschung: Warum Metformin den Stickstoffhaushalt beeinflusst

Das weit verbreitete orale Antidiabetikum Metformin beeinflusst den Stickstoff- und Harnstoffhaushalt in erheblichem Maße. Das berichten Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München gemeinsam mit Kollegen des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) in Düsseldorf im Rahmen einer Kooperation des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD). Die Ergebnisse wurden nun im Fachjournal „Diabetes“ veröffentlicht.

Antidiabetikum Metformin
Diabetes-Forschern eröffnet sich ein neuer Ansatzpunkt in puncto Metformin. © Eisenhans/Fotolia

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Diabetische Neuropathie in Deutschland: Zu wenig bekannt, unterversorgt und weit verbreitet

Die aktuellen Daten der fortlaufenden PROTECT-Studie der Aufklärungsinitiative „Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße?“, die unlängst beim EASD-Kongress 2016 in München vorgestellt wurden, belegen: die diabetische Neuropathie ist eine sehr häufige Folgeerkrankungen des Diabetes. Etwa jeder zweite Untersuchte war von einer Nervenschädigung betroffen – oftmals ohne es zu wissen. Die Angaben zeigen eine überraschend hohe Neuropathie-Dunkelziffer bei Menschen mit und ohne Diabetes, sogar wenn die Neuropathie bei ihnen mit Schmerzen einhergeht.

Folgeerkrankungen des Diabetes
Diabetiker sollten regelmäßig ihre Füße von einem Spezialisten kontrollieren lassen. © Robert Przybysz/Fotolia

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