Diese Baguettes sind definitiv Blutzucker-freundlich, denn der Teig besteht aus Zucchinis. Pizza, Baguette und Co. mögen wir wohl alle sehr gern. Doch dem Diabetes schmeckt das manchmal weniger. Auch wenn man heutzutage mit verzögertem Bolus, Multiwave, FPE-Bolus (nenn es wie du willst), auch Kohlenhydrat-, Fett- und Proteinreiche Mahlzeiten ganz gut abdecken kann, kommt bei mir auch viel Blutzuckerfreundliches auf den Tisch.
Baguettes aus Zucchini-Teig: einfach gemacht, extrem lecker und definitiv Blutzucker-freundlich.
„Está quase… Portugal já está à espera de ti“ –“ Es ist fast soweit…Portugal wartet schon auf Dich“
Rui, mein Portugiesisch-Lehrer.
Diese Zeilen schrieb mir gestern Rui, mein Portugiesisch-Lehrer. Ich las sie. Musste schmunzeln und dachte „Ja, da hast du Recht!“ Eben waren es noch 30 Tage, nun sind es nur noch 8…! Der Beginn meiner Wanderung auf dem portugiesischen Jakobsweg rückt immer näher. „Ja“, ich freue mich und bin aufgeregt. Aber auf einmal ist es gleich soweit. Wenn ich überlege: Vor langer Zeit war da diese Idee. Dann konkretisierte es sich: Ich kaufte die Flugtickets, habe das Hotel der ersten und letzten Nacht in Porto gebucht, habe meine ganzen Utensilien gekauft, meine Medikamente und Zubehör gedanklich, nunmehr tatsächlich zusammengestellt, Eventualitäten abgewogen, mein Portugiesisch stetig verbessert und mit Rui gelernt, Hausaufgaben gemacht, habe meinen Rucksack einmal zur Probe gepackt, meine Wanderschuhe eingelaufen, meine Reiselektüre erneut gelesen, Vokabeln gelernt, habe meinen Pilgerpass angestrahlt und bewundert als ich ihn bekam, wie das erste Eis als Kleinkind…und auf einmal sind es nur noch 8 Tage.
Wahnsinn!
Am 23. Mai fliege ich morgens von München nach Porto, mit Umstieg in Lissabon. Am Nachmittag werde ich noch das ein oder andere Buch für meinen Sprachkurs kaufen, die Stadt genießen und „versuchen“, nicht aufgeregt zu sein. Stand heute: Das wird nix…lach…!
Nein, die Vorfreude überwiegt und wenn es danach geht, würde ich am liebsten sofort losziehen. In der Literatur ist die Wanderung mit 10 bis 12 Tagen beziffert. Ich habe mir einen Puffer eingebaut, um nicht in Hektik und mit Siegeswillen Santiago de Compostela zu erreichen. Ich möchte die Wanderung genießen und bin gespannt auf alles Planbare und ungeplante.
Ein neu entwickelter Wirkstoff benutzt ein natürliches Hormon, um ein anderes gezielt in Leberzellen einzuschleusen – um dort den Stoffwechsel ankurbeln und damit die sogenannte Fettleber zu beheben. Zu den durchaus erwünschten „Nebenwirkungen“ gehören vermindertes Körpergewicht, verbesserter Cholesterinstoffwechsel und weniger Gefäßverkalkung. Basierend auf einem neuartigen Konzept der Präzisionsmedizin hält es sich aber gleichzeitig von solchen Geweben fern, wo unerwünschte Effekte auftreten könnten. Wie Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München im Journal „Cell“ berichten, könnte der neue Wirkstoff in der Zukunft schnell und schonend gegen Fettlebern wirken.
Spätestens seit der vergangenen Woche wisst Ihr, dass Diabetesmanagement ein Mannschaftssport ist, der nicht ohne Coach funktioniert und Ihr immer ausreichend Not-BE’s dabeihaben solltet. Heute erfahrt Ihr, auf was sonst noch geachtet werden muss, wenn Menschen mit Diabetes sportlich aktiv sind.
Diabetesmanagement beim Sport – Messen, Lernen, Anpassen
Mittlerweile habe ich es echt raus, beim Sport all den Diabetes-Krempel platzsparend in praktischen Taschen unterzubringen und dennoch nichts zu vergessen. Vermutlich liegt es wohl daran, dass ich aus meinen Fehlern gelernt habe. Nicht selten bin ich in brenzlige Situationen geraten, etwa beim Marathon (fehlende Ersatz-Batterie für meine Insulinpumpe) oder einsam unterwegs auf einen Berg kletternd (zu wenig Traubenzucker dabei). Man kann sich wohl vorstellen, dass es nicht so gesundheitsförderlich ist und keinen Spaß macht, wenn es einem in „Timbuktu“ an Insulin, Traubenzucker oder Getränken fehlt.
Wohin mit dem Diabetes-Krempel beim Sport: Traubenzucker im Zopfgummi, meine Insulinpumpe am Handgelenk und Bolero in der Gürteltasche.