Seit ich nach Kalifornien gekommen bin, also seit dreieinhalb Jahren, hat es nicht mehr so viel geregnet, wie in den vergangenen zwei Wochen. Nur noch weniger als die Hälfte des drittgrößten Bundesstaates der USA befindet sich in einer „schweren Trockenzeit,“ heißt es vom U.S. Wetterdienst. Noch vor einem Jahr lag die Rate um diese Jahreszeit bei über 85 Prozent. Inzwischen bin ich wieder voll im Uni-Stress angekommen. Die ein oder andere Mahlzeit fällt aus, die Stunden Schlaf werden wieder weniger. Das schlechte Wetter gibt mir nach einem anstrengenden Unterrichtstag den Rest.
Anpassung des Insulinbedarfs: Jeder Körper und damit jeder Diabetiker oder Diabetikerin reagieren anders, wenn es um ungewohnte Belastungen geht.
In Deutschland haben von 6,7 Millionen Menschen, die an Diabetes mellitus erkrankt sind, 95 Prozent einen Typ-2-Diabetes. Während Diabetes Typ 1 immer mit Insulin behandelt werden muss, sind die Therapiemöglichkeiten beim Typ-2-Diabetes breiter gefächert. Zum Einsatz kommen neben einer Ernährungsumstellung und mehr Bewegung häufig auch Tabletten, Insulin oder eine Kombination aus beidem. Viele Betroffene fürchten, dass sie durch eine Insulintherapie zunehmen. Dabei macht Insulin als Hormon an sich nicht dick, weiß Dr. med. Jens Kröger, Vorstandsvorsitzender von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und niedergelassener Diabetologe aus Hamburg-Bergedorf.
Macht Insulin dick: Viele Typ-2-Diabetiker fürchten, dass sie durch eine Insulintherapie zunehmen.
Wer sich immer schon mal gefragt hat, was sich hinter einer Tom Kha Gai Suppe versteckt, bekommt heute die Auflösung. Der Klassiker aus der thailändischen Küche bedeutet so viel wie Hühnersuppe mit Kokosmilch. Gai heißt auf Thailändisch „Huhn“, Tom bedeutet „Suppe“ und Kha steht für „Galgant“, einer Pflanzenart, die zur Familie der Ingwergewächse gehört und vor allem als Gewürz verwendet wird.
Gerade zu dieser Jahreszeit und den aktuellen eisigen Temperaturen passt die leicht scharfe Tom Kha Gai Suppe perfekt in den Ernährungsplan und vereint gleich mehrere Erkältungs-Killer in sich. Der in frischen Chilischoten enthaltene Wirkstoff Capsaicin aktiviert die Durchblutung der Schleimhäute und kann zum Beispiel gegen eine verstopfte Nase helfen.
Ingwer ist dagegen reich an ätherischen Ölen und wirkt somit vorbeugend gegen Erkältungskrankheiten. Außerdem wird Ingwer häufig zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt.
Für die Zubereitung der Suppe benötigt ihr ein paar exotische Zutaten wie Zitronengras, Kaffirlimettenblätter und Galgant. Diese bekommt ihr entweder in gut sortierten Supermärkten oder aber natürlich im Asia-Laden.
Sie schießen wie Pilze aus dem Boden. Die Rede ist von Softwareprogrammen für Smartphones, die gefühlt im Stundentakt auf den Markt drängen. Als echtes Schatzkästchen für alle „Zuckersüßen“ entpuppt sich die Diaguard-App. Seit nunmehr vierzehn Jahren ist der Typ-1-Diabetes Philipps stetiger Begleiter. „Wie so ziemlich jeder, bin ich mit der klassischen ICT (Anm. d. Red.: intensivierte konventionelle Insulintherapie) eingestiegen, allerdings relativ schnell auf eine Insulinpumpe umgesattelt“, erzählt der Rosenheimer. „Das, was sich nie geändert hat, war das Führen eines handschriftlichen Tagebuchs, welches nur allzu leicht verloren ging oder daheim vergessen wurde.“ 2014 schloss Philipp sein Informatik-Studium ab. Zu dieser Zeit stellte er sich die Frage: „Warum nicht mein Interesse fürs Entwickeln von Software mit etwas verbinden, das Du wirklich brauchst?“
Als super-praktischer Begleiter entpuppt sich die Diaguard-App – entwickelt von einem Typ-1-Diabetiker für Diabetiker.
um mich zuerst einmal kurz vorzustellen: Mein Name ist Arne Reichelt, ich bin 19 Jahre alt und habe vorletztes Jahr mein Abitur halbwegs ordentlich mit einem Schnitt von 2,1 abgeschlossen. Dieses absolvierte ich an der Eliteschule des Wintersports in Oberwiesenthal, wo ich mich mittlerweile in meinem sechsten Trainingsjahr in der Leistungssportart Skilanglauf befinde. Seit meinem Wechsel in die 9. Klasse aus meiner Heimatstadt Dresden nach Oberwiesenthal gab es eine stetige Entwicklung meiner Leistung, die 2015 Platz 4 und 5 bei den Deutschen Meisterschaften im Jugendbereich bedeutete. Aufgrund dieses Resultats oder einem 25. Platz beim Continentalcup, der „2. Liga“ des Skilanglaufs nach dem Weltcup, wurde mir die Möglichkeit gegeben, nach Beendigung meiner Schulzeit diesen Sport sozusagen als Profi weiter zu betreiben. Dafür wurde mir ein Bundeswehrfördergruppenplatz zugesichert, um meine Wohnung, welche ich jetzt mit einem Trainingskollegen teile, zu finanzieren.
„Während der Ruhephase nach der Saison merkte ich, dass ich einen kaum stillbaren Durst entwickelte“.
Das kurz zu meinem bisherigen Lebenslauf, nun aber dazu, warum ich hier überhaupt einen kleinen Bericht verfassen darf:
Während der Ruhephase nach der Saison merkte ich, dass ich einen kaum stillbaren Durst entwickelte, was bedeutete, dass mehrere Liter Wasser am Tag keine Seltenheit waren. Dazu kamen wirkliche Konzentrationsschwächen in der Schule hin zum Abitur. Obwohl das bei Jungs wahrscheinlich regelmäßig ist, war es bei mir doch wirklich schon erheblich merkbar. Jedoch dachte ich dabei nicht an irgendeine Krankheit, obwohl auch die zweite Hälfte der Wettkämpfe des Winters eher in die Hose ging, da die Muskeln immer relativ schnell während eines solchen verkrampften. Als ich über diese Dinge mal mit meiner Mutter sprach, gab sie mir den Tipp, einfach mal eher schlafen zu gehen. Irgendwie sinnvoll, aber am Ende doch nicht hilfreich, wie ich feststellen sollte.
Nachdem ich mich nun auch nach Ende der Saison in die im Mai 2015 beginnende neue reinschleppte, ging es mir mit dem lockeren Training zu Beginn auch erst mal wieder besser. Doch es sollte das letzte Ruhestück sein, bevor die heiße Phase eingeläutet wurde. Diese begann Anfang Juni, als ich nach dem ersten abgeschlossenen Trainingsblock für vier Tage nach Hause konnte und dort meine Oma traf, welche sagte, dass ich dünn geworden sei und nicht gut aussehe. Dies bewahrheitete sich am nächsten Tag beim Gang auf die Waage, wo mein Kampfgewicht von eigentlich schon eher schmalen 72 Kilo bei 1,86 cm Körpergröße auf 66 Kilo gefallen war. Das einzige Gute dabei war, dass ich zumindest noch alle Zahlen auf der Anzeige erkennen konnte, da es mir vorkam, als hätte ich schon einige Tage irgendwas im Auge.
Nach einer Nacht, wo nun erstmals aus dem Nichts Wadenkrämpfe auftraten, hatte ich einen ersten Termin bei der Bundeswehr in Dresden, wo ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln hinkommen wollte. Größte Schwierigkeit dabei: Ich konnte die Linienzahl der Straßenbahnen oder Busse nur noch sehen, als sie auch an der Haltestelle standen. Nachdem ich mit gefühlten 1,5 Metern Sehweite meinen ersten Bundeswehrtermin absolviert hatte, erzählte ich mein Leiden noch einmal zu Hause. Zum Glück beziehungsweise Unglück 😉 waren mal wieder meine Oma und Opa da, die ein Blutzuckermessgerät besitzen. So kam meine Mutter auf die Idee, vorsichtshalber mal zu messen. Das Ergebnis: einmal 19 mmol/l sowie etwas später 16 mmol/l. Ich, natürlich unahnend, war etwas überrascht, als mir erklärt wurde, dass dies Anzeichen von Diabetes sind. Bevor ich am nächsten Abend wieder nach Oberwiesenthal musste, kontrollierten wir noch einmal den Blutzucker und das Gerät zeigte nur ein „high“ – es war bis maximal 25 mmol/l ausgelegt. Read more