Fast ein Fünftel aller in Deutschland lebenden Menschen hat einen Migrationshintergrund. Laut Schätzungen sind etwa 600.000 davon an Diabetes mellitus erkrankt. Experten vermuten, dass die Dunkelziffer noch höher ist, unter anderem durch die Zuwanderung in den letzten Jahren. Aufgrund von kulturellen, sprachlichen und häufig auch bildungsbedingten Barrieren lässt sich die tatsächliche gesundheitliche Lage von Menschen mit Migrationshintergrund nur schwer erfassen. Die Versorgung dieser Gruppe ist jedoch schlechter als die der Gesamtbevölkerung. Darauf weisen diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) hin.
In Deutschland leiden etwa 30.500 Kinder und junge Erwachsene unter 19 Jahren an Diabetes Typ 1. Diabetes mellitus ist hierzulande die häufigste Stoffwechselerkrankung im Kindes- und Jugendalter. Gut eingestellt können Typ-1-Diabetiker ein Leben ohne Einschränkungen führen. Doch beim Übergang – der sogenannten Transition – von der Kinder- zur Erwachsenenmedizin kommt es häufig zu Versorgungslücken. Einer Studie zufolge gelingt 40 Prozent der Betroffenen dieser Transfer nicht: Die ärztliche Betreuung findet nur noch sporadisch, in manchen Fällen gar nicht mehr statt.
Das „Berliner TransitionsProgramm” (BTP) soll den Übergang junger chronisch Kranker in die Erwachsenenmedizin verbessern. Es ist das erste seiner Art und dient als Vorlage für ein bundesweit einheitliches Transitionskonzept. Auch in Bad Mergentheim entsteht derzeit ein Konzept für junge Menschen mit Typ-1-Diabetes.
Ihr seid auch noch auf der Suche nach einem leckeren Frühstück, einem leichten Dessert oder einfach einer süßen Kleinigkeit für Zwischendurch? Dann versucht es mal mit einem Apfel-Quarkauflauf mit Mandelkruste. Der Auflauf ist schön saftig, ist kinderleicht zubereitet und schmeckt sowohl kalt als auch warm.
Für die Zubereitung gibt es viele verschiedene Varianten. Vor allem was das Obst angeht, ist man hier sehr flexibel. Wer also lieber Beeren mag, kann diese anstelle der Äpfel verwenden. Auch Birnen, Pfirsiche, Aprikosen oder Bananen eigenen sich wunderbar.
Lange Abende am Computer oder vor dem Fernseher, aber auch Nachtschichten im Betrieb fördern Übergewicht und die Entwicklung eines Metabolischen Syndroms. Diese weit verbreitete hormonelle Störung könnte nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) durch eine bessere Schlafhygiene vermieden werden.
Ein Metabolisches Syndrom ist für Ärzte leicht zu erkennen. Die Betroffenen sind stark übergewichtig, mit einer bevorzugten Fetteinlagerung am Bauch. Sie haben einen erhöhten Blutdruck, und im Blut steigen die Zucker- und Fettwerte. In Deutschland weist etwa jeder fünfte Erwachsene diese Kombination auf, die das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöht. Als wesentliche Ursachen des Metabolischen Syndroms gelten Bewegungsmangel und Überernährung. Read more
Bestellt ihr Blutzucker-Teststreifen und anderes Diabetes-Equipment wie Insulinpumpen-Katheter oder Pen-Nadeln auch über den Diabetes-Versandhandel? Wenn ich vom Arzt komme, fotografiere ich gleich mein Rezept und schicke das Bild über die Smartphone-App an den Versandhändler. Meistens kommt das Paket mit den bestellten Sachen am nächsten Tag schon. Ok, das Rezept muss ich dann noch mit der Post hinschicken, denn das Foto reicht der Krankenkasse nicht. Aber praktisch ist es.
Und im Gegensatz zur Apotheke spart man auch die Zuzahlung für die Teststreifen und die Hilfsmittel. Immerhin 5.- bis 10.- Euro im Monat wären da fällig. Die berechnet mir DiabetikExpress nicht. War für mich eigentlich schon selbstverständlich ist, bis ich gelesen habe, dass es dazu vor kurzem ein Gerichtsurteil gab. Die „Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs“ wollte die Versandhändler zwingen, ihren Kunden die Zuzahlung zu berechnen. Wenn Apotheken von ihren Kunden die Zuzahlung abkassieren und an die Krankenkasse weitgeben müssen, dann sollten Versandhändler nicht anders behandelt werden, meinen die „Verbraucherschützer“. Der Prozess hat sich über mehrere Instanzen hingezogen, bis der Bundesgerichtshof (BGH) im Dezember 2016 den Diabetes-Versandhändlern Recht gegeben hat. Wenigstens diese Zuzahlung kann ich mir also sparen, sagt der BGH. Zahlen muss ich weiterhin für`s Insulin . Das reicht.