Nach knapp drei Wochen steht das vorläufige Ergebnis fest – nur die Hälfte aller Teilnehmer treibt regelmäßig Sport. Wir finden: Das ist zu wenig! Sportliche Aktivität bedeutet nicht immer gleich, Höchstleistungen bringen zu müssen. Eine halbe Stunde Spazierengehen jeden Tag ist, je nach Alter und Trainingszustand, bereits völlig ausreichend. Genießt eine Wanderung durch herbstliche Wälder oder schwingt Euch aufs Fahrrad und erkundet die nähere Umgebung.
Sport bei Diabetes erhöht die Lebensqualität, setzt im Körper Glücksgefühle frei und hilft bei der Prävention von Typ-2-Diabetes.
Wenn eine Katze plötzlich sehr viel trinkt und abnimmt, obwohl sie reichlich frisst – dann ist sie möglicherweise zuckerkrank. Rund 20.000 Samtpfötchen leiden in Deutschland bereits an Diabetes mellitus, Tendenz steigend. Die Zuckerkrankheit zählt somit zu den häufigsten hormonell bedingten Erkrankungen bei der Katze.
Wer nicht weiß, ob der Impfstatus auf dem aktuellen Stand ist, oder ob eine Auffrisch-Impfung ansteht, sollte im Impfpass nachsehen. Nicht immer erschließen sich allerdings für Laien die darin aufgeführten Abkürzungen und Tabellen. Wer Unterstützung braucht, darf getrost das medizinische Personal in den Arztpraxen darauf ansprechen, die gerne helfen, den Impfpass richtig zu „lesen“.
Am 31.08. lud das MEDICOVER Berlin-Mitte MVZ zur Informationsveranstaltung ein. Ich konnte vor gut gefüllten Sitzreihen von meinen persönlichen Erfahrungen mit Diabetes, Auslandsstudium und Leistungssport erzählen, bevor in den anschließenden Workshops das Ganze noch vertieft wurde. In meinem Vortrag ging es zunächst um Fragen und Probleme, die auch vor kürzeren Auslandsaufenthalten von Bedeutung sind: Wie viel Diabetes-Zubehör muss ich mitnehmen? Was gehört in den Koffer, was ins Handgepäck? Wie komme ich durch den Zoll? Was unterscheidet das Studium in Deutschland von dem in den USA? Welche Auswirkung haben Zeitzonen- und Klimawechsel? Die Fragen nahmen kein Ende…
Doch spätestens nach den anschließenden Workshops von Frau Dr. Dorothee Deiss, Ulrike Thurm und Jacqueline Natalis war auch der letzte Wissensdurst gestillt. Frau Dr. Deiss ging in ihrem Workshop noch detaillierter auf die Frage ein, was man bei Auslandsreisen mit Diabetes beachten müsse. Ulrike Thurm widmete sich der „Therapieanpassung bei körperlicher Aktivität“ und Jacqueline Natalis dem „Laster mit dem Pflaster – Hautirritationen und Pflasterproblematik.“
Allein in Deutschland leiden 6,7 Millionen Menschen an Diabetes; 95 Prozent von ihnen sind Typ-2-Diabetiker. Leider nehmen viele „Zuckersüße“, bei denen die Diagnose gerade gefällt wurde, nicht an einer Diabetes-Schulung teil. Schade! Schließlich bekommen Neu-Diabetiker dort von Profis fundiertes Wissen rund um die Stoffwechselerkrankung sowie den aktuellsten medizinischen Stand vermittelt und lernen, wie sie den Diabetes im Alltag meistern. Broteinheiten (BE). Blutzuckermessen. Basalinsulin. Langzeitinsulin. HbA1c-Wert. Hypoglykämie. Hyperglykämie. Ketoazidoze. Wer einer Schulung beiwohnt, eignet sich neue „Vokabeln“ an – und findet sich unter „Gleichgesinnten“ wieder.