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Fußball, BVB und Typ-1-Diabetes

Fußball, BVB und Typ-1-Diabetes: Ein ganz besonderer Tag in Schwarzgelb

Wenn Diabetes einmal nicht im Mittelpunkt steht, sondern der Fußball: Am 17. Oktober 2026 lädt die BVB Evonik Fußballakademie gemeinsam mit mylife Diabetescare Kinder mit Typ-1-Diabetes zu einem besonderen Fußball-Camp nach Dortmund ein.

Fußballschuhe an, Trikot überziehen und ab auf den Platz: Für viele Kinder ist ein Fußballcamp ein echtes Highlight. Für Kinder mit Typ-1-Diabetes kann ein solcher Tag allerdings zusätzliche Fragen mit sich bringen. Wie verhält sich der Blutzucker bei intensiver Bewegung? Was passiert bei einer Unterzuckerung? Und wer hilft, wenn während des Trainings Unterstützung rund um den Diabetes gebraucht wird?

Genau hier setzt das Fußball-Camp der BVB Evonik Fußballakademie an. Ein Tag, an dem der Fußball im Mittelpunkt steht. Das exklusive Tagesspecial richtet sich an Kinder mit Typ-1-Diabetes im Alter von 6 bis 13 Jahren. Einen ganzen Tag lang dreht sich in Dortmund alles um Fußball, Bewegung und natürlich um das ganz besondere BVB-Gefühl.

Trainiert wird unter Anleitung lizenzierter Trainerinnen und Trainer der BVB Evonik Fußballakademie. Die Trainingseinheiten werden dabei an Alter und Leistungsniveau der Kinder angepasst – unabhängig davon, ob sie gerade erst mit dem Fußball beginnen oder bereits regelmäßig auf dem Platz stehen.

Das Besondere: Die Kinder werden während des gesamten Tages von qualifiziertem medizinischem Fachpersonal begleitet. So können sie sich auf das konzentrieren, was an diesem Tag im Vordergrund stehen soll: Fußball spielen, Neues lernen und Spaß haben.

Zwei Trainingseinheiten und jede Menge BVB-Feeling

Der Tag beginnt um 9 Uhr und endet gegen 16 Uhr. Nach der Begrüßung stehen zwei Trainingseinheiten auf dem Programm.

10:00 bis 12:00 Uhr: erste Trainingseinheit
12:00 bis 13:30 Uhr: Mittagspause
13:30 bis 15:30 Uhr: zweite Trainingseinheit
15:30 bis 16:00 Uhr: Verabschiedung

Während der ersten Einheit dürfen Eltern zuschauen. Am Nachmittag findet parallel zum zweiten Training ein Diabetes-Club für Eltern und Begleitpersonen statt. Dort geht es um Informationen und Austausch rund um das Leben mit Typ-1-Diabetes und Sport. (BVB Evonik Fußballakademie⁠)

Für die Kinder gibt es außerdem ein Mittagessen und Getränke über den gesamten Tag. Und natürlich darf das passende Outfit nicht fehlen: Zum Camp gehört ein professionelles Trainingsoutfit im BVB-Look.

Als besonderes Highlight sind außerdem ein Besuch von EMMA und einer BVB-Legendeangekündigt. (BVB Evonik Fußballakademie⁠)

Diabetes gehört dazu – aber er soll nicht alles bestimmen

Gerade für Kinder mit Typ-1-Diabetes kann Sport manchmal mit zusätzlicher Planung verbunden sein. Blutzuckerwerte können sich während und nach dem Training verändern, Insulinbedarf und Kohlenhydratzufuhr spielen eine Rolle.

Das bedeutet aber nicht, dass Diabetes bestimmen muss, was ein Kind sich zutraut. Ein geschützter Rahmen mit medizinischer Unterstützung kann dabei helfen, Erfahrungen zu sammeln und Sicherheit zu gewinnen. Gleichzeitig erleben die Kinder, dass sie mit ihrem Diabetes nicht allein sind – und dass andere Kinder ganz ähnliche Erfahrungen machen.

Vielleicht ist genau das eine der schönsten Seiten eines solchen Camps: Für einen Tag treffen Kinder auf andere, bei denen Diabetes ebenfalls zum Alltag gehört – während auf dem Fußballplatz vor allem eines zählt: der Ball.

Und auch für Eltern ist etwas dabei

Während die Kinder trainieren, haben Eltern beim Diabetes-Club die Möglichkeit, sich zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen. Denn auch für Eltern kann der Sport ihrer Kinder Fragen aufwerfen. Wie viel Unterstützung braucht mein Kind? Was sollte vor dem Training beachtet werden? Wie gehen andere Familien mit Sport und Typ-1-Diabetes um?

Der Austausch mit anderen Eltern kann dabei genauso wertvoll sein wie fachliche Informationen.

Wann und wo findet das Fußball-Camp statt?

Das mylife Fußball-Camp für Kinder mit Typ-1-Diabetes findet statt am:

Samstag, 17. Oktober 2026
9:00 bis 16:00 Uhr
BVB Evonik Fußballakademie
Strobelallee 81, 44139 Dortmund

Teilnehmen können Kinder mit Typ-1-Diabetes im Alter von 6 bis 13 Jahren. Die Teilnahme kostet 149 Euro inklusive Ausstattung. Laut BVB Evonik Fußballakademie sind aktuell noch Plätze verfügbar; Anmeldeschluss ist der 7. Oktober 2026 um 9:00 Uhr. (BVB Evonik Fußballakademie⁠)

Ein Tag ganz in Schwarzgelb

Fußballcamp, BVB, neue Erfahrungen und andere Kinder mit Typ-1-Diabetes: Das mylife Fußball-Camp möchte Kindern einen Tag ermöglichen, an dem sie sich nicht ständig fragen müssen, ob ihr Diabetes mit dem Sport vereinbar ist.

Stattdessen heißt es: Trikot an, Fußballschuhe schnüren und los geht’s.

Denn Typ-1-Diabetes gehört zum Leben dieser Kinder. Aber er muss nicht entscheiden, wie weit sie auf dem Fußballplatz kommen.

No Sugar Sugar Streusel

Sommerliche Rezeptideen mit „No Sugar Sugar“- Streuseln

Sommer, Sonne und etwas Süßes gehören einfach zusammen. Und manchmal braucht es gar nicht viel, um aus einem einfachen Snack einen echten Hingucker zu machen: No Sugar Sugar Streusel sorgen für Farbe, Crunch und das gewisse Extra. Die Streusel sind zuckerfrei und kalorienarm und eignen sich zum Dekorieren und Verfeinern von Desserts, Snacks und Getränken. Sie enthalten 0 g Zucker und 68 kcal pro 100 g. 

Ob auf Eis, Joghurt, Obst, Pancakes oder Kuchen – die bunten Streusel lassen sich vielseitig einsetzen und machen aus einfachen Gerichten kleine Sommer-Highlights. Hier kommen drei Ideen zum Ausprobieren:

(Bananen-) Eis am Stiel

Zutaten für 2 Stück

So geht’s:

Banane halbieren und jeweils einen Eisstiel hineinstecken. Die Bananen für mindestens 2 Stunden einfrieren. Schokolade schmelzen und die gefrorenen Bananen darin eintauchen. Sofort großzügig mit No Sugar Sugar Streuseln bestreuen und die Schokolade fest werden lassen.

Low-Carb-Alternative: Lieblingsjoghurt in Eisförmchen geben, Streusel darauf verteilen, enfrieren, fertig. 

Wassermelonen-Pizza

Zutaten für 2 Portionen

  • 1 dicke Scheibe Wassermelone
  • 100 g griechischer Joghurt oder Skyr
  • 1–2 EL No Sugar Sugar Streusel

So geht’s:

Eine dicke Scheibe Wassermelone wie eine Pizza in Stücke schneiden. Mit griechischem Joghurt oder Skyr bestreichen und anschließend mit den bunten No Sugar Sugar Streuseln toppen. Fertig ist die wohl unkomplizierteste Sommer-Pizza der Welt. 

Tipp: Die Streusel erst kurz vor dem Servieren darübergeben – so bleibt der Crunch schön erhalten.

Pfirsich-Cups mit Vanillecreme

Zutaten für 2 Portionen

  • 2 reife Pfirsiche
  • 100 g griechischer Joghurt oder Skyr
  • 50 g Frischkäse
  • etwas Vanille-Instick (nach Geschmack)
  • 1–2 EL No Sugar Sugar Streusel

So geht’s:

Pfirsiche halbieren und die Steine entfernen. Für die Vanillecreme Joghurt oder Skyr mit Frischkäse, Instick-Vanille cremig verrühren. Die Creme in die Pfirsichhälften geben und anschließend mit No Sugar Sugar Streuseln bestreuen.

Wer mag, kann die Pfirsiche vorher kurz auf dem Grill oder in einer Grillpfanne anrösten. So werden sie wunderbar warm und saftig. 

„No Sugar Sugar“- Streusel – viele Möglichkeiten

No Sugar Sugar Streusel sind echte Allrounder: Sie peppen einfache Snacks und Desserts im Handumdrehen auf, sehen toll aus und sorgen für leckeren Crunch. Ob auf Eis, Joghurt, Obst, Pancakes, Muffins oder Kuchen – die bunten Streusel machen aus einem einfachen Snack einen echten Hingucker.

Und das Beste: Sie sind zuckerfrei und kalorienarm. Die No Sugar Sugar Streusel sind bei DIASHOP erhältlich. 

Also: Streusel drauf und Sommer genießen! 

 
 
 
Fully closed Loop: my loop

Erstes kommerzielles Fully Closed Loop: CamAPS Liberty

Eine neue Entwicklung könnte den Alltag vieler Menschen mit Typ-1-Diabetes deutlich erleichtern: Mit CamAPS Liberty stellen mylife Diabetes Care und CamDiab erstmals eine kommerziell verfügbare Fully-Closed-Loop-Option vor.

Die erste fully-closed Loop Funktion wird myloop Anwendern ab September als neue Option in der CamAPS FX App angeboten. Bei aktivierter Funktion sind das Zählen der Kohlenhydrate und der Mahlzeitenbolus nicht notwendig. Die Aktivierung erfolgt ganz einfach über einen Ein/Aus-Schalter in der CamAPS FX App und das Trainingsvideo dazu kann direkt über das Smartphone angezeigt werden. Detaillierte Infos sind in der Liberty Schritt-für-Schritt-Anleitung zu finden.

Ziel ist es, die Diabetes-Therapie noch stärker zu automatisieren – und die tägliche Entscheidungsbelastung für Betroffene zu reduzieren. 

Was bedeutet „Fully Closed Loop“?

Bisherige automatisierte Insulinabgabesysteme arbeiten meist als Hybrid-Closed-Loop:

Sie regulieren die Basalinsulinabgabe automatisch, verlangen aber weiterhin manuelle Mahlzeitenboli und Kohlenhydratangaben. Die neue Liberty-Funktion geht einen Schritt weiter.

Wenn sie aktiviert wird:

  • müssen keine Kohlenhydrate mehr gezählt werden
  • kein manueller Mahlzeitenbolus ist nötig
  • ein weiterentwickelter Algorithmus reagiert automatisch auf Glukoseveränderungen

Der Algorithmus versucht dabei, Glukoseanstiege frühzeitig zu erkennen und innerhalb festgelegter Sicherheitsgrenzen automatisch gegenzusteuern. 

Wie funktioniert das System?

Das System basiert auf drei Komponenten:

  • der Insulinpumpe mylife YpsoPump
  • der Algorithmus-App CamAPS FX
  • einem kompatiblen CGM-Sensor, etwa FreeStyle Libre 3 oder Dexcom

Der Sensor misst kontinuierlich die Glukosewerte, der Algorithmus berechnet daraus den Insulinbedarf und steuert automatisch die Insulinpumpe. 

Mehr Lebensqualität im Fokus

Nach Angaben der Hersteller soll die neue Funktion vor allem in Situationen helfen, in denen Diabetesmanagement besonders belastend sein kann – etwa bei Stress, Reisen oder unregelmäßigen Tagesabläufen. Das Ziel: weniger Therapieentscheidungen im Alltag und mehr Lebensqualität für Menschen mit Typ-1-Diabetes. 

Professor Roman Hovorka, Entwickler des Algorithmus, bezeichnete die Einführung als einen wichtigen Meilenstein für die Diabetes-Community und sprach vom Beginn einer kommerziell verfügbaren Fully-Closed-Loop-Technologie. 

Noch nicht für alle geeignet

Die neue Funktion befindet sich aktuell in der Markteinführung und ist noch nicht für alle Personengruppen freigegeben.

Laut Hersteller gilt derzeit:

  • nicht getestet für Schwangere
  • aktuell nicht empfohlen für Kinder unter 13 Jahren

Die Verfügbarkeit kann außerdem je nach Land und regulatorischer Zulassung variieren. 

Fazit

Mit der Einführung von CamAPS Liberty im September kommt die Diabetes-Technologie einen großen Schritt näher an das Ziel eines echten „künstlichen Pankreas“. Ein System, das Insulin vollständig automatisiert steuert – ohne Kohlenhydrate zählen oder Bolus abgeben zu müssen, könnte den Alltag vieler Menschen mit Typ-1-Diabetes künftig deutlich vereinfachen.

Weitere Informationen findet ihr hier: myLoop mit CamAPSfx

Quelle:

https://www.mylife-diabetescare.com

Hypo im Sommer

Unterzuckerung bei Diabetes: Tipps für dich und deine Angehörigen und praktische Hypohelfer

Eine Unterzuckerung (Hypoglykämie oder kurz „Hypo“) gehört für viele Menschen mit Diabetes leider zum Alltag. Dank moderner Diabetes-Technologie sind schwere Unterzuckerungen heute zwar deutlich seltener als noch vor einigen Jahren, dennoch lassen sie sich nicht immer vermeiden. Umso wichtiger ist es, dass Angehörige wissen, wie sie im Ernstfall richtig reagieren.

Warum kommt es zu einer Hypo?

Eine Unterzuckerung entsteht, wenn der Blutzucker zu stark absinkt. Häufige Ursachen sind:

  • zu viel Insulin
  • zu wenig Kohlenhydrate
  • ungewohnte körperliche Aktivität oder Sport
  • Alkohol
  • hohe Temperaturen, die die Insulinaufnahme beschleunigen können

Gerade im Sommer lohnt es sich deshalb, den Glukoseverlauf besonders aufmerksam im Blick zu behalten. Wärme erweitert die Blutgefäße, wodurch Insulin schneller aufgenommen werden kann. Gleichzeitig bewegen sich viele Menschen mehr oder verlieren durch Schwitzen Flüssigkeit – beides kann den Blutzucker beeinflussen.

Moderne Technik hilft – ersetzt Aufmerksamkeit aber nicht

Kontinuierliche Glukosemesssysteme (CGM) und moderne AID-Systeme (Automated Insulin Delivery) haben den Diabetes-Alltag sicherer gemacht. Sie warnen frühzeitig vor sinkenden Glukosewerten oder reduzieren die Insulinabgabe automatisch, bevor eine Unterzuckerung entsteht.

Dennoch können Hypos weiterhin auftreten – etwa beim Sport, nach Alkohol oder wenn Kohlenhydrate falsch eingeschätzt wurden. Deshalb solltest du die typischen Anzeichen kennen.

Anzeichen einer Unterzuckerung

Eine Hypo kann sich unterschiedlich bemerkbar machen. Häufige Symptome sind:

  • Zittern
  • Schwitzen
  • Heißhunger
  • Herzklopfen
  • Konzentrationsstörungen
  • Verwirrtheit
  • ungewöhnliche Gereiztheit oder Stimmungsschwankungen

Sinkt der Blutzucker weiter ab, können Betroffene bewusstlos werden oder Krampfanfälle entwickeln.

Was Angehörige tun können

Bleib möglichst ruhig und sprich die betroffene Person an. Ist sie noch ansprechbar und kann sicher schlucken, helfen schnell wirksame Kohlenhydrate. Bewährt haben sich beispielsweise Traubenzucker oder flüssige Kohlenhydrate.

Kann die Person nicht mehr sicher schlucken oder ist bewusstlos, dürfen keine Lebensmittel oder Getränke gegeben werden. Verständige sofort den Rettungsdienst (112).

Ist ein Glukagon-Nasenspray vorhanden, kann dieses auch von medizinischen Laien einfach angewendet werden. Im Gegensatz zu früher muss hierfür keine Spritze vorbereitet werden. Das macht die Behandlung einer schweren Unterzuckerung für Angehörige deutlich einfacher.

Hypohelfer für unterschiedliche Situationen

Nicht jeder Hypohelfer passt zu jeder Alltagssituation. Deshalb kann es sinnvoll sein, verschiedene Produkte griffbereit zu haben. Ein paar Beispiele: 

SugrSugr Carb Shot enthält flüssige Kohlenhydrate und lässt sich besonders einfach einnehmen – praktisch beim Sport, auf Reisen oder unterwegs. Durch die Kombination verschiedener Kohlenhydrate kann der Blutzucker nicht nur schnell ansteigen, sondern auch etwas länger stabil bleiben. Hier mehr erfahren.

Dextro Energy Energy Gums sind eine leckere Alternative zum klassischen Traubenzucker. Mit ihrer fruchtgummiähnlichen Konsistenz lassen sie sich angenehm kauen und gut portionieren – ideal für alle, die klassischen Traubenzucker weniger mögen. Hier mehr erfahren.

Hyporest ist eine clevere Hilfe für die Nacht. Wenn du dich nach dem abendlichen Zähneputzen gegen eine mögliche Unterzuckerung absichern möchtest, findest du darin eine praktische Lösung. So musst du nach einer nächtlichen Hypobehandlung nicht unbedingt erneut zur Zahnbürste greifen. Hier mehr erfahren. 

Tipp: Platziere Hypohelfer an verschiedenen Orten – zum Beispiel im Auto, am Bett, in der Handtasche, im Rucksack oder beim Sport. So sind sie im Ernstfall schnell zur Hand.

Vorbereitung gibt Sicherheit

Eine schwere Unterzuckerung ist für alle Beteiligten eine belastende Situation. Umso wichtiger ist es, vorbereitet zu sein. Sprich als Familie offen darüber, was im Notfall zu tun ist, wo Hypohelfer aufbewahrt werden und ob ein Glukagon-Nasenspray vorhanden ist.

Denn eines ist sicher: Wer vorbereitet ist, kann im Ernstfall schneller und sicherer handeln – und genau das kann entscheidend sein.

Heiße Nächte im Sommer mit Diabetes

Heiße Nächte im Sommer (und der Diabetes mittendrin)

Sommernächte haben ihren eigenen Rhythmus: warme Luft, spontane Treffen, lange Abende am Wasser, Tanzen bis in den Morgen. Für Menschen mit Typ-1-Diabetes bedeutet das aber auch: mehr Bewegung, andere Essenszeiten, kühle süße oder alkoholische Getränke – und oft weniger Struktur. Damit die Nacht unbeschwert bleibt, lohnt sich ein kleiner Realitäts-Check. Denn körperliche Aktivität und warme Temperaturen können den Blutzucker stärker senken als gewohnt, während Alkohol das Risiko für nächtliche Unterzuckerungen erhöht. Gleichzeitig werden Warnzeichen im Trubel leicht übersehen. Mit regelmäßigem Messen, einer angepassten Insulindosis und griffbereiten Snacks lässt sich die Leichtigkeit des Sommers unbeschwert genießen. Ein kurzer Blick auf die Werte zwischendurch schafft Sicherheit und sorgt dafür, dass aus einer guten Nacht auch ein guter Morgen wird.

Technik, die euch entspannt durch den Sommer begleitet

Hohe Temperaturen und mehr Bewegung können den Insulinbedarf verändern. Gleichzeitig stellt sich für viele Pumpenträgerinnen und -träger die Frage: Wohin mit der Insulinpumpe? Praktische Lösungen wie spezielle Unterwäsche mit integrierten Taschen, beispielsweise von der Firma Ruby Limes (erhältlich bei DIASHOP), sorgen dafür, dass die Pumpe sicher und bequem am Körper bleibt, auch beim Tanzen, Spazierengehen oder am Strand. Alternativ bieten sich Bauchgurt- oder Clip-Systeme an. Wichtig ist vor allem: Die Lösung sollte sicher sitzen, angenehm zu tragen sein und möglichst schweißresistent sein.

Blutzuckerschwankungen in intimen Momenten vermeiden

Auch intime Momente bedeuten für den Körper körperliche Aktivität – und damit können vermehrt Unterzuckerungen auftreten. Besonders in warmen Sommernächten verändert sich der Glukosespiegel oft stärker als gewohnt. Ein kurzer Blick auf die Glukosewerte vor und nach der Nähe kann helfen, besser vorbereitet zu sein. Je nach Ausgangswert kann es sinnvoll sein, eine kleine Menge Kohlenhydrate bereitzuhalten oder – bei höheren Werten – rechtzeitig gegenzusteuern. So bleibt die Situation entspannt und sicher.

Sommerabenteuer zwischen Strand, See und spontanen Nächten

Ein Tag am Wasser endet nicht selten erst später als geplant. Damit CGM-Sensoren und Insulinpumpen dabei zuverlässig funktionieren, lohnt sich eine gute Vorbereitung. Zwar sind viele Systeme wasserfest, dennoch reagieren Sensoren, Pflaster oder Pumpenzubehör empfindlich auf Hitze, Salzwasser und Sonnencreme. Ersatzmaterial sollte deshalb immer griffbereit sein. Insulin sollte niemals längere Zeit direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Kühltaschen, beispielsweise von FRIO, schützen das Insulin auch bei hohen Außentemperaturen. Passende Kühltaschen findet ihr unter www.diashop.de/markenshop/frio. Bis Ende September erhaltet ihr außerdem 10 % Rabatt auf das gesamte FRIO-Sortiment.

Party und Alkohol – eine unterschätzte Kombination

Alkohol kann den Blutzuckerspiegel auf verschiedene Weise beeinflussen – er kann sowohl stärker abfallen als auch ansteigen. Je nachdem, welches Getränk konsumiert wird. Besonders nachts verändert sich das Risiko für Unterzuckerungen. Gleichzeitig werden Warnsignale des Körpers oft weniger deutlich wahrgenommen. Es lohnt sich daher, die Glukosewerte im Blick zu behalten und gegebenenfalls einen kleinen Snack einzuplanen oder Korrekturmaßnahmen zu treffen. Informiert im Idealfall eine vertraute Person darüber, worauf im Notfall zu achten ist.

Wenn warme Nächte den Schlaf stören

Hohe Temperaturen, wechselnde Glukosewerte und nächtliche Alarme können den Schlaf erheblich beeinträchtigen. Leichte Bettdecken, eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und kühlende Maßnahmen können helfen. Manche Pumpenträgerinnen und -träger passen ihre Basalrate bzw. die Algorithmuseinstellungen in warmen Nächten an, um sowohl nächtliche Unter- als auch Überzuckerungen zu vermeiden. Änderungen sollten jedoch immer individuell getestet und mit dem Diabetes-Team abgestimmt werden.

Fazit

Der Sommer verlangt keine perfekte Diabetes-Therapie – sondern Flexibilität und gute Vorbereitung. Ob Strandtag, Festival oder Sommernacht: Mit einem kleinen Plan im Gepäck bleibt mehr Raum für Spontanität, Sicherheit und Lebensfreude – auch bei schwankenden Blutzuckerwerten.