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Pumpenalltag: Die Suche nach den perfekten Infusionsstellen

in Pumpen-Hilfe am 17. Januar 2014 Keine Kommentare

Vor wenigen Tagen erreichte mich ein Anruf meiner völlig aufgelösten Freundin. Frischgebackene Insulinpumpenträgerin, müsst Ihr wissen. „Du, Chrissie, mir gehen nach etwa einem Monat die freien Stellen am Bauch aus“, meinte sie. „Ich wollte Dich mal fragen, wo ich meinen Teflon-Katheter noch setzen könnte. Du kennst Dich doch damit bestens aus.“
„Oh“, dachte ich mir, „wenn die Tine bereits nach vier Wochen Probleme hat, eine passende Stelle zu finden – das kann ja was werden.“

Also: Fakt ist, dass es eine Menge Möglichkeiten gibt, den Katheter zu platzieren. Ich persönlich bevorzuge Einstichstellen in der vorderen und seitlichen Bauchwand sowie im Hüftbereich bis hin zu den Pobacken. Selbstverständlich achte ich dabei auf die Kleidung, die ich aktuell trage, damit der Schlauch nicht abgeknickt wird. Zudem darf die Einstichstelle niemals direkt unterhalb des Gürtels oder eines engen Hosenbundes liegen, da mechanischer Druck auf die Nadel zu Schmerzen oder Einblutungen führen kann. Klar: Am Anfang sind viele Stellen sehr empfindlich, aber das ist Gewohnheitssache und lässt mit der Zeit nach!

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Die Milch macht’s: Exotischer Banango

in Dia-Genuss am 16. Januar 2014 Keine Kommentare

Milch macht mobil, und müde Männer munter… Alle Sportskanonen unter uns wissen die Vitalstoffe von Milch & Co. zu schätzen, da besonders bei körperlicher Belastung unser Eiweißbedarf steigt. Milchprodukte sind hervorragende Eiweißlieferanten, die unseren Körper nach anstrengenden Momenten bei der Regeneration und beim Muskelaufbau unterstützen. Übrigens: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt den täglichen Verzehr von (fettarmen) Milchprodukten.

Zubereitung:

Alle Zutaten in das Mixgerät einer Küchenmaschine geben und etwa eine Minute auf höchster Stufe verrühren.  Fertig ist der Banango.

Rezept-Banango

Milch enthält neben vielen essentiellen Aminosäuren auch viel wertvolles Calcium, das der Körper zum Knochenaufbau benötigt. Foto: djd/LINDA Apotheken/Sean Prior/ClipDealer.de

(Nährwerte pro Portion: 7 g E, 3 g F, 20 g KH, 130 kcal)

Diabetiker auf Jobsuche: Schweigen ist (meistens) Gold

in Dia-News am 16. Januar 2014 Keine Kommentare
Über ihre Stoffwechselerkrankung sollten Diabetiker während des Vorstellungsgespräches kein Wort verlieren. Foto: djd/Stefan Verra

Über ihre Stoffwechselerkrankung sollten Diabetiker während des Vorstellungsgespräches kein Wort verlieren. Foto: djd/Stefan Verra

Selbstverständlich sollten Diabetiker offen mit ihrer Stoffwechselerkrankung umgehen. Doch in Sachen Vorstellungsgespräch gilt es, den Diabetes zu verschweigen und im Notfall auch zu verleugnen. Denn: Leider glauben noch viele Arbeitgeber, dass „zuckersüße“ Menschen weniger leistungsfähig sowie risikobehaftet sind – das ist die traurige Wahrheit.

Fakt ist, dass Diabetiker im Grunde genommen jeden Beruf ausüben können. Ausnahmen bilden allenfalls Tätigkeiten, bei denen man einen Vollkörperschutzanzug tragen muss, der im Notfall nicht schnell genug ausgezogen werden kann (z.B. Berufsfelder in Sicherheitslabors, Atomkraftwerken sowie Tiefseetaucher). Grundsätzlich sollte klar sein: Diabetes ist keine ansteckende Krankheit und beeinträchtigt keinesfalls die Arbeitsfähigkeit.

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Stevia ist in aller Munde: Wissenswertes über den natürlichen Süßmacher

in Dia-Aktiv am 15. Januar 2014 2 KOmmentare
Stevia stellt – auch beim Backen – eine Alternative zu Kristallzucker dar.

Stevia stellt – auch beim Backen – eine Alternative zu Kristallzucker dar.

An diesem Kraut scheiden sich die Geister: Stevia ist zurzeit in aller Munde. Viele möchten das aus den Blättern der Stevia rebaudiana gewonnene Süßstoff-Extrakt nicht mehr missen, andere verpönen es wegen seines lakritzartigen Nachgeschmackes. Das Ende 2011 in der EU als Lebensmittelzusatzstoff zugelassene Produkt ist etwa 300 Mal süßer als herkömmlicher Kristallzucker. Dabei enthalten Stevioside, die aus dem Honigkraut isolierten Süßmacher, praktisch keine Kalorien und sind extrem hitzebeständig. Stevia ist nicht kariogen, schädigt also nicht die Zähne. Das Süßungsmittel eignet sich hervorragend für Diabetiker, da es keinerlei Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel oder die Insulinausschüttung hat.

Den süßen Geschmack der krautartigen, blattreichen Pflanze lernten die südamerikanischen Ureinwohner übrigens schon vor langer Zeit zu schätzen. Seit über 500 Jahren nutzen beispielsweise die Guarani-Indianer Stevia-Blätter, um damit Getränke – besonders ihren Mate-Tee – zu süßen. Außerdem gilt es bei ihnen als Heilmittel gegen Magenschmerzen. 1887 entdeckte Moises Giacomo Bertoni, ein Schweizer Botaniker, die Pflanze im Gebiet der Amambai-Bergkette und gab ihr später den Namen „Stevia rebaudiana Bertoni“. In den 1920er Jahren wurde das Kraut auf großen Plantagen in Brasilien und Paraguay kultiviert. Hinzukommend wird Stevia mittlerweile in Uruguay, Zentralamerika, Israel, Thailand, Japan sowie in China angebaut.

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Einheizer für die kalte Jahreszeit: Würziges Hähnchencurry

in Dia-Genuss am 15. Januar 2014 Keine Kommentare

 

Curry-Gerichte haben gleich mehrere Vorteile: Sie sind schnell zubereitet und schmecken meist der ganzen Familie. Dass ein würziges Hähnchencurry auch zudem für „Zuckersüße“ bestens geeignet sein kann, beweist unser Rezept. Würzig aromatisch und dennoch kalorienbewusst schmeckt es nicht nur äußerst lecker, sondern ist zudem auch figurbewusst.

Zubereitung:

Hähnchenbrustfilet in schmale Streifen schneiden. Kartoffeln schälen und in große Stücke würfeln. Tomaten klein schneiden. Ingwer schälen und reiben. Zwiebeln und Knoblauch ganz fein hacken. Fett im Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebeln andünsten, dann alle Gewürze zugeben und etwa zwei bis drei Minuten langsam und unter ständigem Rühren anbraten.

Knoblauch und Ingwer hinzufügen. Tomaten, Hähnchenbrustfilet, Tomatenmark und Joghurt untermischen und anbraten. Etwas Wasser dazu gießen und etwa zehn Minuten garen – bis das Fleisch gar ist. Kartoffeln und etwas Salz und Curry in wenig Wasser garen bis sie bissfest sind. Anschließend unter das Hähnchengeschnetzelte mischen und alles kurz aufkochen. Dazu Reis servieren.

Rezept-Würziges-Hähnchencurry

Das würzige Hähnchencurry bereitet Gaumenfreuden pur. Foto: djd

(Nährwerte pro Portion: 36 g E, 26 g Fett, 10 g KH, 430 kcal, 1.800 kJ)